Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

UN: Immer mehr Minenopfer in Afghanistan

Genf (epd). In Afghanistan sind in den vergangenen Jahren immer mehr Menschen durch Minen, Blindgänger und Munitionsrückstände getötet und verletzt worden. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung des UN-Minenräumservices Unmas.

Pax Christi fordert Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland

Fulda/Berlin (epd). Der Präsident der katholischen Friedensbewegung Pax Christi, der frühere Fuldaer Bischof Heinz Josef Algermissen, hat die Bundesregierung dazu aufgerufen, den Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland zu beschließen.

Gefährliches Kräftemessen in Venezuela

Berlin/Caracas (epd). Demonstrativ schaut der venezolanische Präsident Nicolás Maduro ins Fernrohr. Vor ihm stehen jubelnde Menschen, die meisten in Rot gekleidet, die Farbe der Revolution und der Regierungspartei PSUV. Die Opposition vereint derweil ebenfalls Massen hinter sich.

Katholische Jugend fordert neue Rüstungskontrollverträge

Düsseldorf (epd). Nach der Aufkündigung des INF-Abrüstungsvertrags für atomare Mittelstreckenraketen durch die USA und Russland fordert der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) neue Rüstungskontrollverträge. Darin müsse es um die Abschaffung von Atomwaffen gehen, erklärte der BDKJ-Vorsitzende Thomas Andonie am Dienstag in Düsseldorf.

Maduro weist Erklärung amerikanischer Staaten zurück

Berlin/Caracas (epd). Im politischen Machtkampf setzt Venezuelas Präsident Nicolás Maduro weiter auf Eskalation. Die Unterstützung der sogenannten Lima-Gruppe amerikanischer Länder für Oppositionsführer Juan Guaidó tat er als "lächerlich" ab.

Breite Unterstützung aus EU für Venezuelas Oppositionschef Guaidó

Berlin/Caracas (epd). Deutschland und weitere EU-Länder verstärken den diplomatischen Druck auf den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro: Nach Ablauf ihres Ultimatums für die Ausrufung von Wahlen erkannten am Montag mehr als ein Dutzend EU-Mitgliedsstaaten Oppositionsführer Juan Guaidó als Übergangspräsidenten an.

EU und Arabische Liga wollen Konflikte friedlich lösen helfen

Brüssel (epd). Die Europäische Union und die Arabische Liga haben ihren Willen zur Zusammenarbeit bei der friedlichen Beilegung von Konflikten bekannt. Man solle gemeinsam für Versöhnung unter anderem in Syrien, Libyen und dem Jemen arbeiten, sagte die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini am Montag bei einem Ministertreffen beider Organisationen in Brüssel.

Luftwaffengeneral läuft zu Venezuelas Opposition über

Berlin/Caracas (epd). Im Kampf um die Macht in Venezuela hat ein hochrangiger General der Opposition seine Unterstützung zugesichert. Luftwaffengeneral Francisco Estéban Yánez Rodríguez gab in einem am Samstag veröffentlichten Video bekannt, dass er Juan Guaidó als Übergangspräsidenten des Landes anerkenne, wie die Tageszeitung "El Nacional" berichtet.

EKD-Friedensbeauftragter Renke Brahms bedauert US-Ausstieg aus INF-Vertrag

Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Renke Brahms, hat die Ankündigung der US-Regierung, sich aus dem INF-Vertrag, der landgestützte atomare Mittelstreckenraketen verbietet, zurückzuziehen und sich nicht mehr an das Abkommen gebunden zu fühlen, bedauert und die USA und Russland aufgefordert, sich an den Vertrag zu halten und möglichst rasch an den Verhandlu

Venezuelas Präsident Maduro weiter isoliert

Berlin/Caracas (epd). Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro kommt international immer weiter in Bedrängnis. Auch im eigenen Land wächst der Druck auf den autoritären sozialistischen Staatschef. Das Europaparlament erkannte am Donnerstag Oppositionsführer Juan Guaidó als Übergangspräsidenten an.