Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Bundesländer sehen keine Alternative zu Rückholung von IS-Kämpfern

Köln/Düsseldorf (epd). Die Bundesländer stellen sich auf eine Rückholung von ehemaligen IS-Kämpfern nach Deutschland ein. Der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul (CDU) sagte dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Dienstag), allein aus rechtlicher Sicht gebe es keine Alternative.

Venezuelas Oppositionsführer Guaidó sieht Maduro isoliert

Berlin/Caracas (epd). Der venezolanische Oppositionsführer Juan Guaidó sieht sich im Machtkampf mit Präsident Nicolás Maduro am längeren Hebel. "Es gibt keinen Venezolaner, der sich für Maduros politische Zukunft opfern würde", sagte er der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Montag). "Er hat keinen Führungsanspruch, das Volk folgt ihm nicht mehr.

USA schicken weitere Hilfsgüter für Venezuela

Berlin/Caracas (epd). Das US-Militär hat weitere Tonnen Hilfsgüter an die venezolanische Grenze in Kolumbien geschafft. Am Samstag (Ortszeit) landete in der kolumbianischen Grenzstadt Cúcuta ein drittes Frachtflugzeug mit Medikamenten, Lebensmitteln und Hygieneartikeln, wie die Entwicklungsorganisation der US-Regierung USAID laut der Tageszeitung "El Nacional" erklärte.

Bericht: Mehr als 300 Einsätze von Chemiewaffen in Syrien

Den Haag/Hamburg (epd). Im Syrien-Krieg wurden einem Expertenbericht zufolge häufiger Chemiewaffen eingesetzt als bisher angenommen. Insgesamt habe es mehr als 300 Angriffe mit Chlorgas und Sarin gegeben, berichtet das Hamburger Nachrichtenmagazin "Spiegel" unter Berufung auf einen Bericht des Berliner "Global Public Policy Institute".

Zukunft der Westsahara ungewiss

Tunis/Rabat (epd). Die Westsahara ist wieder ins Blickfeld der internationalen Politik geraten. Ein Fischereiabkommen zwischen der EU und Marokko, das jüngst vom EU-Parlament angenommen wurde, hat die Problematik des ungeklärten Status' der Region erneut verdeutlicht. EU-Schiffe dürfen laut der Vereinbarung vor der marokkanischen Küste fischen.

Humanitäre Hilfe für Venezuela weiter blockiert

Berlin (epd). In Venezuela hält die Blockade von Hilfslieferungen an, die von Kolumbien aus eingeführt werden sollen. Das sozialistische Kuba warf unterdessen den USA vor, von der Karibik aus einen Militäreinsatz gegen Venezuela vorzubereiten.

Der steinige Weg zum Frieden in Kolumbien

Bogotá (epd). Im Herzen von Bogotá steht ein Kunstwerk für Erfolge im Ringen um Frieden. Für "Fragmentos" ließ die Künstlerin Doris Salcedo Waffen einschmelzen, die ehemalige Farc-Rebellen im Rahmen des kolumbianischen Friedensabkommens abgegeben haben. Sie formte Platten, die nun den Fußboden einer Art Gedenkstätte bilden.

Projektgruppe erwartet klares Wort der EKD zur Ächtung von Atomwaffen

Die Projektgruppe „Kirchen gegen Atomwaffen“, der Christinnen und Christen aus mehreren evangelischen Landeskirchen sowie der katholischen Friedensbewegung Pax Christi angehören, hat die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) aufgefordert, sich deutlich für ein Verbot von Atomwaffen und deren Ächtung auszusprechen.

Warnung vor Drohnen-Einsätzen durch Bundeswehr

Berlin (epd). Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW hat vor dem Einsatz und den Folgen von Kampfdrohnen durch die Bundeswehr gewarnt und eine offene Debatte darüber im Bundestag gefordert. Die humanitären Folgen von Drohneneinsätzen seien gravierend, erklärten Vertreter der Vereinigung Internationale Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges/Ärzte in sozialer Verantwortung am Freitag in Berlin.

UN: Syriens Konfliktparteien töten Tausende Kinder

Genf (epd). Ein UN-Ausschuss hat das Assad-Regime und andere Parteien des Syrien-Konflikts für den Tod von Tausenden Kindern verantwortlich gemacht. Die Mädchen und Jungen seien durch Luftangriffe und andere militärische Attacken ums Leben gekommen, erklärte der UN-Kinderrechtsauschuss am Donnerstag in Genf.