Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Aktionsgemeinschaft Frieden erinnert an Angriffe auf Ex-Jugoslawien

Bonn (epd). Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat an die Luftangriffe der Nato vor 20 Jahren gegen das damalige Jugoslawien erinnert. "Dieses militärische Eingreifen war falsch, es bedeutete vor allem aber in vieler Hinsicht einen Damm- und Tabubruch, der bis heute nachwirkt", erklärte AGDF-Geschäftsführer Jan Gildemeister am Mittwoch in Bonn.

AGDF: „Dammbruch von 1999 wirkt bis heute nach“

Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat an den Beginn der völkerrechtswidrigen Luftangriffe der NATO vor 20 Jahren (24. März 1999) gegen das damalige Jugoslawien erinnert. „Dieses militärische Eingreifen war falsch, es bedeutete vor allem aber in vieler Hinsicht einen Damm- und Tabubruch, der bis heute nachwirkt“, betont Jan Gildemeister, der AGDF-Geschäftsführer.

UN warnen vor Rückschritten im Friedensprozess in Kolumbien

Berlin/Bogotá (epd). Die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Michelle Bachelet, hat vor einem Rückschlag der Friedensbemühungen in Kolumbien gewarnt. "Es darf keinen Schritt zurück geben", erklärte Bachelet in dem am Donnerstag (Ortszeit) in der Hauptstadt Bogotá veröffentlichten Jahresbericht über die Menschenrechtssituation.

Berlin sagt 1,44 Milliarden Euro für Betroffene von Syrien-Krieg zu

Brüssel/Köln (epd). Die Bundesregierung hat für Betroffene des Syrien-Krieges weitere 1,44 Milliarden Euro zugesagt. Deutschland werde damit "sein Engagement in der Syrienkrise zuverlässig weiterführen und verstärken", erklärte Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) am Donnerstag bei der internationalen Hilfskonferenz für Syrien und die Nachbarländer in Brüssel.

Landesweiter Stromausfall in Venezuela

Berlin/Caracas (epd). In Venezuela hat der schwerste Stromausfall seit zehn Jahren weite Teile des Landes lahmgelegt. Bis Freitag fiel die Elektrizitätsversorgung in 23 Bundesstaaten und in Caracas zum Teil mehr als 15 Stunden lang aus, wie die Tageszeitung "El Nacional" berichtete. Der sozialistische Präsident Nicolás Maduro machte Sabotage der USA für den Stromausfall verantwortlich.

Nach Botschafter-Ausweisung scharfe Kritik an Machthaber Maduro

Berlin/Caracas (epd). Die Ausweisung des deutschen Botschafters Daniel Kriener aus Venezuela ist auf heftige Kritik gestoßen. Machthaber Nicolás Maduro eskaliere damit die bereits angespannte Lage weiter, erklärte der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Jürgen Hardt (CDU), am Donnerstag. Er forderte weitere Sanktionen gegen Maduro.

Guaidó ruft Venezolaner zu weiteren Massenprotesten auf

Berlin/Caracas (epd). Der venezolanische Oppositionsführer Juan Guaidó hat weitere landesweite Massenproteste an Karneval angekündigt. Er rief die Staatsangestellten auf, sich den Protesten am Montag und Dienstag anzuschließen, wie die Tageszeitung "El Nacional" am Samstag (Ortszeit) berichtete.