Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Tote bei Generalstreik im Sudan

Genf/Khartum (epd). Im Sudan sind bei einem von der Opposition ausgerufenen Generalstreik nach deren Angaben bis zum Montag mindestens vier Menschen erschossen worden. Das Zentrum der Hauptstadt Khartum sei auch am zweiten Tag der Proteste gegen die herrschende Militärjunta nahezu ausgestorben, sagte ein Sprecher der Opposition der "Sudan Tribune".

Äthiopiens Ministerpräsident vermittelt im Sudan

Genf/Khartum (epd). Der äthiopische Ministerpräsident Abiy Ahmed versucht in der Krise im Sudan zu vermitteln. In Khartum traf er am Freitag mit dem Chef der Militärjunta, Abdel Fattah al-Burhan, und Vertretern der Opposition zusammen. Dabei rief er zur Einheit des nordostafrikanischen Landes auf.

Sudans Militärjunta stoppt Verhandlungen und kündigt Wahlen an

Genf/Khartum (epd). Die Militärjunta im Sudan hat am Dienstag die Verhandlungen mit der Opposition über die Bildung einer Regierung aufgekündigt. Der Chef des sogenannten Militärrats, Abdel Fattah al-Burhan, kündigte in einer Fernsehansprache Neuwahlen innerhalb der kommenden neun Monate an.

Rüstungsexporte und Migrationsabwehr: Geflüchteten eine Stimme geben

Rüstungsexporte und Migrationsabwehr stehen in einem engen Zusammenhang. In der Ägäis zeigt sich das in vielfältiger Weise. Die Europäische Union steigert ihre Ausgaben für Rüstung und Grenzsicherung, sie schließt ihre Grenzen für Menschen, die vor Krieg und Bürgerkrieg nach Europa fliehen möchten.

Tote bei gewaltsamer Auflösung von Protesten in Khartum

Genf/Khartum (epd). Im Sudan eskaliert die Auseinandersetzung zwischen der seit knapp zwei Monaten regierenden Militärjunta und der Opposition. Laut Opposition stürmten Soldaten und Polizei am frühen Montagmorgen das Protestcamp vor dem Armeehauptquartier in der Hauptstadt Khartum und schossen mit scharfer Munition in die Menge, wie die Zeitung "Sudan Tribune" berichtete.

Friedensgruppen rufen zum Aktionstag gegen Atomwaffen auf

Dortmund/Berlin (epd). Friedensgruppen haben für Samstag zu einem bundesweiten Aktionstag gegen Atomwaffen vor russischen und US-Konsulaten und Botschaften aufgerufen. Nach der Aufkündigung des INF-Abrüstungsvertrages durch die USA und Russland drohe ein gefährliches und kostspieliges Wettrüsten, erklärte die Deutsche Friedensgesellschaft (DFG-VK) in NRW am Mittwoch in Dortmund.

Friedenstafel für eine atomwaffenfreie Welt

Zahlreiche Friedensgruppen und Organisationen aus dem In- und Ausland rufen für den 2. Juni zu einer Protestaktion am Fliegerhorst Büchel in der Eifel auf, um hier am letzten Atomwaffenstandort in Deutschland gegen den zunehmenden nuklearen Rüstungswettlauf sowie für einen Abzug und ein Verbot der Atomwaffen zu demonstrieren. 

Projektgruppe hofft auf ein klares Nein zu Atomwaffen von der Evangelischen Landeskirche in Hessen und Nassau

Mit großer Verwunderung hat die Projektgruppe „Kirchen gegen Atomwaffen“, der Christinnen und Christen aus mehreren evangelischen Landeskirchen sowie der katholischen Friedensbewegung Pax Christi angehören, auf die Entscheidung der Landessynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau reagiert, einer Ächtung von Atomwaffen nicht zuzustimmen.

Bundeswehr setzt wegen aktueller Spannungen Training im Irak aus

Berlin (epd). Die Bundeswehr hat das Training irakischer Streitkräfte angesichts der Spannungen im Mittleren Osten vorerst ausgesetzt. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums sagte am Mittwoch in Berlin, Deutschland orientiere sich dabei an den Partnernationen, die diesen Schritt vollzogen hätten. Es gelte die Regel, dass die Soldaten nicht oder nur aus gutem Grund ihre Lager verlassen.