Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

UN warnen vor Taliban-Rache

Berlin (epd). Die Bundesregierung hat bekräftigt, dass sie neben den Ortskräften auch besonders gefährdete und schutzbedürftige Menschen aus Afghanistan aufnehmen will. Das Außen- und das Innenministerium versicherten am Freitag in Berlin, man werde im Einzelfall pragmatisch vorgehen. Flüchtlings- und Hilfsorganisationen drangen auf schnelles und entschiedenes Handeln.

Proteste gegen die Taliban in Afghanistan - Evakuierungen dauern an

Berlin, Kabul (epd). Wenige Tage nach der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan ist es in mehreren Städten zu Protesten gegen die islamistischen Extremisten gekommen. Am Unabhängigkeitstag am Donnerstag eröffneten Taliban-Kämpfer bei einer Kundgebung in der Stadt Asadabad im Nordosten des Landes das Feuer und töteten mehrere Menschen, wie der arabische Sender Al Dschasira berichtete.

Debatte über Aussetzung der Entwicklungshilfe für Afghanistan

Frankfurt a.M. (epd). Die Machtübernahme der Taliban hat eine Debatte über die Fortsetzung der Entwicklungszusammenarbeit mit Afghanistan ausgelöst. Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell brachte am Donnerstag eine zeitweise Einstellung der Entwicklungshilfe für Afghanistan ins Gespräch.

Großer Zapfenstreich für Afghanistan-Soldaten wird verschoben

Berlin (epd). Der für den 31. August geplante Große Zapfenstreich für Soldaten und Soldatinnen aus dem Afghanistan-Einsatz wird verschoben. Das teilte das Bundesverteidigungsministerium am Donnerstag in Berlin mit. Als Grund nannte es die Evakuierungsmaßnahmen aus dem Land, auf die man sich derzeit mit voller Kraft konzentriere.

Hunderte Menschen per Luftwaffe aus Afghanistan ausgeflogen

Berlin (epd). Die internationale militärische Evakuierungsoperation aus Afghanistan geht voran. Bis Mittwochmittag brachten Flieger der Luftwaffe rund 450 Menschen aus der afghanischen Hauptstadt Kabul nach Taschkent im benachbarten Usbekistan.

Nach der Machtübernahme zeigen sich die Taliban versöhnlich

Dubai/Kabul (epd). Mit der Machtübernahme der Taliban beginnt für die afghanische Bevölkerung eine neue, ungewisse Zukunft. Fast 20 Jahre lang haben die radikalen Islamisten gegen die internationalen Streitkräfte und die vom Westen gestützte Regierung in Afghanistan gekämpft.

Evakuierungen per "Luftbrücke" aus Afghanistan

Berlin (epd). Nach einem chaotischen Start kommt die Evakuierungsoperation internationaler Staaten aus Afghanistan allmählich voran. Bis Dienstagnachmittag waren mit zwei Evakuierungsflügen der Bundeswehr insgesamt 132 Menschen ins benachbarte Usbekistan gebracht worden.