Kirchliche Friedensarbeit trägt dazu bei, dass Fragen des Friedens noch stärker ins Zentrum der Aufmerksamkeit der Kirche rücken: in Gottesdienst und Andacht, im konstruktiven Umgang mit Konflikten in und außerhalb der Kirche, durch gesellschaftspolitisches Engagement und übergreifende Projekte. Themen sind u.a. Versöhnungs- und Erinnerungsarbeit, Engagement gegen Rassismus und Antisemitismus, Zusammenhänge zwischen Frieden, Gerechtigkeitsfragen und die Bewahrung der Schöpfung.

Kirchliche Friedensarbeit

Außergewöhnlicher Diskurs zu Rüstung und Frieden

Es war sicher ein außergewöhnlicher Diskursraum, den der Studientag der Evangelischen Friedensarbeit im Raum der EKD in der Evangelischen Akademie in Loccum eröffnete. Viele Akteure aus der Friedensarbeit und der Friedensbewegung sowie Vertreterinnen und Vertreter der Rüstungsindustrie und der Politik redeten nicht über-, sondern miteinander über Fragen von Rüstung, Ethik und Frieden.

EKD-Friedensbeauftragter kritisiert militaristische Sprache

Loccum/Kr. Nienburg (epd). Rund 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs sieht der Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Friedrich Kramer, eine zunehmend militaristische Sprache in der außen- und sicherheitspolitischen Diskussion in Deutschland.

Konferenz für Friedensarbeit wählt neuen Arbeitsausschuss

Die Konferenz für Friedensarbeit im Raum der EKD hat auf ihrer Tagung in der Evangelischen Akademie Loccum turnusgemäß den Arbeitsausschuss der Konferenz gewählt, der in den kommenden drei Jahren die Geschäfte der Konferenz zwischen den jährlichen Tagungen führen wird.

Mit entschiedener Zuversicht auf friedenspolitische Entwicklungen schauen

Das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 80 Jahren müsse Anlass sein zur kritischen Prüfung der friedenspolitischen Haltung der Kirchen und des aktuellen außen- wie rüstungspolitischen Handelns in der Welt. Dies betonte der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Friedrich Kramer.

Kirchenhistoriker: Stimme der Kirchen für Frieden ist verstummt

Landau (epd). Der Kirchenhistoriker Martin Rothkegel hat einen schwindenden Einsatz der christlichen Kirchen für Frieden und Versöhnung beklagt. Deren Stimme sei „verstummt seit einiger Zeit“, sagte er am Samstag bei einer Diskussionsrunde zum zivilgesellschaftlichen und kirchlichen Friedensengagement in Zeiten globaler Krisen im Landauer protestantischen Bildungszentrum Butenschoen-Haus.

Studientag mit Austausch und Diskussion von Friedensarbeit und Rüstungswirtschaft

„Aufrüstung als ethische Verantwortung oder Verfehlung?“, so lautet das Thema des Studientages der Konferenz für Friedensarbeit im Raum der EKD am 30. und 31. Januar in der Evangelischen Akademie Loccum. Bei der Tagung soll es dabei zum Austausch, Gespräch und zur Diskussion von Friedensarbeit und Rüstungswirtschaft kommen.