Friedensethik und Friedenstheologie gehen zwei zentralen Fragen nach: Worin begründet sich ethisch verantwortetes Handeln und wie leiten sich daraus Handlungsmaximen und konkrete Handlungsschritte ab? Welche Rolle spielt darüber hinaus ein Menschenbild, das den Bezug zu Gott herstellt? Welcher besondere Auftrag ergibt sich speziell aus dem Handeln Jesu für die Kirche und einen glaubenden Menschen?  In der Denkschrift „Aus Gottes Frieden leben – für gerechten Frieden sorgen“ aus dem Jahr 2007 sowie in der Kundgebung der EKD-Friedenssynode von 2019 in Dresden mit dem Titel „Kirche auf dem Weg der Gerechtigkeit und des Friedens“ sind die Grundzüge der evangelischen Friedensethik beschrieben.

Friedensethik und Friedenstheologie

Erzbischof Schick: Naher Osten darf nicht christenfrei werden

Bonn/Damaskus (epd). Die katholische Deutsche Bischofskonferenz hat dazu aufgerufen, Christen in Syrien und in den Nachbarländern zu unterstützen. "Der Nahe Osten darf nicht zur christenfreien Zone werden", sagte der Vorsitzende der Kommission Weltkirche, Erzbischof Ludwig Schick, am Mittwoch nach einem zweitägigen Besuch in Damaskus.

Mehr als 20.000 Teilnehmer bei den Ostermärschen

Frankfurt a.M. (epd). An den diesjährigen Ostermärschen in ganz Deutschland haben sich nach Schätzungen der Veranstalter mehr als 20.000 Menschen beteiligt. Das sei eine stärkere Beteiligung als im Vorjahr, sagte Willi van Ooyen vom zentralen Ostermarschbüro in Frankfurt dem Evangelischen Pressedienst (epd).

Ostermarschierer in Büchel fordern Abzug der Atomwaffen

Büchel (epd). Rund 120 Friedensaktivisten haben am Ostermontag in Büchel in der Eifel für den Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland und gegen deren geplante Modernisierung demonstriert. Der Bücheler Ostermarsch vor dem Bundeswehr-Fliegerhorst stand unter dem Motto "Stopp der atomaren Aufrüstung in Deutschland und weltweit".

Militärbischof befürwortet Strafbarkeit von Angriffskriegen

Berlin (epd). Der evangelische Militärbischof Sigurd Rink unterstützt den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Strafbarkeit von Angriffskriegen. Von der deutschen Geschichte gehe die Verpflichtung aus, dass Deutschland nie wieder einen Angriffskrieg führen dürfe, erklärte Rink am Donnerstag in Berlin.

Umfrage: Große Mehrheit der Deutschen für Atomwaffen-Verbot

Berlin (epd). Die überwiegende Mehrheit der Bundesbürger ist einer Studie zufolge für ein völkerrechtliches Verbot von Atomwaffen. Dies geht aus einer am Mittwoch in Berlin vorgestellten Forsa-Umfrage hervor, die von der atomkritischen Organisation Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) in Auftrag gegeben wurde.

Kabinett beschließt Entwurf zur Strafbarkeit von Angriffskriegen

Berlin (epd). Die Bundesregierung hat einen Gesetzesentwurf des Bundesjustizministeriums zur Strafbarkeit von Angriffskriegen beschlossen. Einen Angriffskrieg tatsächlich zu realisieren soll im Völkerstrafgesetzbuch (VStGB) unter Strafe gestellt werden, wie das Justizministerium am Mittwoch in Berlin mitteilte. Bislang war nur die Vorbereitung eines solchen Krieges strafbar.

"Krieg ist einfacher zu verkaufen als Frieden"

Bogotá (epd). Noch nie war der Frieden in Kolumbien so nah. Nach mehr als 50 Jahren bewaffneter Auseinandersetzung steht ein Abkommen zwischen der Regierung und der größten Rebellengruppe, den Farc, kurz bevor. Doch die Aufgabe ist enorm.