Friedensethik und Friedenstheologie gehen zwei zentralen Fragen nach: Worin begründet sich ethisch verantwortetes Handeln und wie leiten sich daraus Handlungsmaximen und konkrete Handlungsschritte ab? Welche Rolle spielt darüber hinaus ein Menschenbild, das den Bezug zu Gott herstellt? Welcher besondere Auftrag ergibt sich speziell aus dem Handeln Jesu für die Kirche und einen glaubenden Menschen?  In der Denkschrift „Aus Gottes Frieden leben – für gerechten Frieden sorgen“ aus dem Jahr 2007 sowie in der Kundgebung der EKD-Friedenssynode von 2019 in Dresden mit dem Titel „Kirche auf dem Weg der Gerechtigkeit und des Friedens“ sind die Grundzüge der evangelischen Friedensethik beschrieben.

Friedensethik und Friedenstheologie

Dialogbibelarbeit von EKD-Friedensbeauftragtem und Militärbischof

Die biblische Geschichte der verfeindeten Brüder Esau und Jakob war die Grundlage einer Dialogbibelarbeit von EKD-Friedensbeauftragtem Renke Brahms und dem evangelischen Militärbischof Dr. Sigurd Rink beim Deutschen Evangelischen Kirchentag 2017 in der Berliner Gedächtniskirche.

Kriegsleid beklagen - Frieden bauen

"Kriegsleid beklagen - Frieden bauen", so lautete das Motto des Gottesdienstes der evangelischen Friedensarbeit beim Deutschen Evangelischen Kirchentag in Berlin. Und die Besucher erlebten in der St. Thomas-Kirche in Kreuzberg einen Gottesdienst zum Sehen, Hören und Spüren. Mit viel Musik, mit Tanzperformances und mit Beispielen, was Friedensarbeit ausmacht.

EKD-Beauftragter Brahms: Angst größter Feind des Friedens

Berlin/Bremen (epd). Der kirchliche Friedensbeauftragte Renke Brahms hat davor gewarnt, auf der Grundlage von Angst Rüstungsausgaben und Verteidigungspolitik zu planen. "Angst ist vielleicht der größte Feind des Friedens", sagte Brahms am Freitag in einer Bibelarbeit beim evangelischen Kirchentag in Berlin.

Bremer Theologen protestieren gegen Bundeswehr auf dem Kirchentag

Berlin/Bremen (epd). Bremer Theologen haben gegen Auftritte der Bundeswehr auf dem Kirchentag in Berlin protestiert. Die von Bundesverteidigungsministerium und Bundeswehr betriebene Militarisierung des öffentlichen Lebens umfasse immer mehr Lebensbereiche, unter anderem auch die Kirche, hieß es in einer Erklärung von 14 Theologinnen und Theologen.

Käßmann: Es müsste ein Aufschrei um die Welt gehen: Die Waffen nieder!

Krieg solle nach Gottes Wort nicht sein. Und doch habe es im vergangenen Jahr 18 große Kriege gegeben, auch in Europa. "Da muss einen doch der Zorn ergreifen", meinte Dr. Magot Käßmann, die Reformationsbotschafterin der EKD, beim Friedensgottesdienst der EAK in der Zionskirche in Berlin. "Friedenswege - Friedensräume", so lautete das Motto des Gottesdienstes.

Prominente Gäste bei der Friedensarbeit auf dem Kirchentag

Gleich im Eingangsbereich der Halle 2.1 im Themenbereich Gewalt überwinden - Frieden schaffen findet sich der Stand der evangelischen Friedensarbeit im Markt der Möglichkeiten beim Kirchentag in Berlin. Und viele nutzen die Gelegenheit zum Gespräch.

Weltkirchenrat begrüßt Pakt zum Atomwaffen-Verbot

Genf (epd). Der Weltkirchenrat hat die internationalen Verhandlungen über ein Verbot von Atomwaffen begrüßt. Die Menschheit müsse vor einem Einsatz der nuklearen Sprengköpfe bewahrt werden, betonte der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) am Mittwoch in Genf. Die Existenz des ganzen Planeten stünde auf dem Spiel.

Kirchentag will interreligiöse Friedensarbeit bekannter machen

Karlsruhe (epd). Der Krieg in Syrien, die Not der Flüchtlinge und der Terrorismus bewegen derzeit die Gesellschaft. Daher sei es wichtig, dass sich der Deutsche Evangelische Kirchentag in diesem Jahr mit den Themen Frieden und Gerechtigkeit inhaltliche Schwerpunkte setze, sagte die badische evangelische Oberkirchenrätin Karen Hinrichs im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd).

Brahms: Thema Frieden wird eine zentrale Rolle beim Kirchentag spielen

Das Thema Frieden sowie außen- und sicherheitspolitische Fragen werden eine zentrale Rolle auf dem kommenden Deutschen Evangelischen Kirchentag in Berlin wie auch auf den Kirchentagen auf dem Weg spielen. Davon ist der Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, überzeugt.

EKD-Friedensbeauftragter betont Friedensverantwortung der Religionen

Bonn (epd). Die Verantwortung der Religionen für den Frieden in der Welt hat der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, unterstrichen. "Religionen müssen zum Frieden beitragen - und sie können in Konflikten friedensstiftende Impulse geben", sagte der Leitende Geistliche der Bremischen Evangelischen Kirche am Freitag in Bonn.