Friedensethik und Friedenstheologie gehen zwei zentralen Fragen nach: Worin begründet sich ethisch verantwortetes Handeln und wie leiten sich daraus Handlungsmaximen und konkrete Handlungsschritte ab? Welche Rolle spielt darüber hinaus ein Menschenbild, das den Bezug zu Gott herstellt? Welcher besondere Auftrag ergibt sich speziell aus dem Handeln Jesu für die Kirche und einen glaubenden Menschen?  In der Denkschrift „Aus Gottes Frieden leben – für gerechten Frieden sorgen“ aus dem Jahr 2007 sowie in der Kundgebung der EKD-Friedenssynode von 2019 in Dresden mit dem Titel „Kirche auf dem Weg der Gerechtigkeit und des Friedens“ sind die Grundzüge der evangelischen Friedensethik beschrieben.

Friedensethik und Friedenstheologie

„Unermüdlich im Einsatz für eine gewaltfreie Welt und die Gewissensfreiheit“

Immer wieder hat er sich für ein Recht auf Kriegsdienstverweigerung eingesetzt und hat Menschen, die aus Gewissensgründen den Dienst mit der Waffe verweigerten, unterstützt, ihnen geholfen und sich für sie engagiert: Ulrich Finckh. Am 4. September wird der evangelische Theologe 90 Jahre alt.

Militärpfarrer im Wahlkampf

Reutlingen/Sigmaringen/Stuttgart (epd). Pascal Kober ist evangelischer Kirchliche Friedensarbeitr mit politischen Ambitionen für den Bundestag: Seit vier Jahren betreut er in Stetten am kalten Markt und Pfullendorf (Landkreis Sigmaringen) insgesamt 3.800 Soldaten und ist für Gottesdienste, Seelsorge und den Lebenskundlichen Unterricht zuständig, in dem ethische Fragen diskutiert werden.

RTL II zeigt Bundeswehr-Webserie "Die Rekruten" doch nicht

Grünwald/München/Berlin (epd). Der Privatsender RTL II wird den Bundeswehr-Youtube-Hit "Die Rekruten" doch nicht ausstrahlen. "Wir werden die Serie nicht zeigen", sagte Sendersprecher Martin Blickhan am Montag in Grünwald dem Evangelischen Pressedienst (epd). Das Bundesverteidigungsministerium verhandelt nun mit anderen Sendern über eine Ausstrahlung, wie eine Sprecherin dem epd bestätigte.

Technologie-Unternehmer verlangen UN-Verbot von Killerrobotern

Genf (epd). Führende Technologie-Unternehmer haben von den Vereinten Nationen verlangt, die Menschheit vor sogenannten Killerroboter zu schützen. Autonom agierende Waffensysteme würden Kriege noch verschlimmern und verlängern, Terroristen und Despoten könnten sie gegen Unschuldige einsetzen, heißt es in einem im Internet veröffentlichten Brief an die Vereinten Nationen. 

Wehrbeauftragter fordert mehr Menschenführung in der Bundeswehr

Osnabrück (epd). Als Reaktion auf die neuen Rechtsextremismus-Ermittlungen hat der Wehrbeauftragte des Bundes, Hans-Peter Bartels, mehr Zeit für Erziehung und Dienstaufsicht in der Bundeswehr gefordert. "Wir brauchen in bestimmten Truppenteilen, gerade bei den Kampftruppen, mehr Zeit für Menschenführung", sagte Bartels der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Freitag).

Friedenswerkstatt vermittelt Gespräche mit Atombombenopfern

Mutlangen/Hiroshima (epd). Die Friedenswerkstatt Mutlangen kann künftig für Veranstaltungen und Projekte Zeitzeugengespräche mit Überlebenden der Atombombenabwürfe von 1945 in den japanischen Städten Hiroshima und Nagasaki vermitteln. Der Vorsitzende der Friedenswerkstatt, Wolfgang Schlupp-Hauck, vereinbarte dies bei einem Besuch in Nagasaki mit dem Team des dortigen Atombombenmuseums.

Reger Gottesdienstbesuch in Kabul

Kabul/Hamburg (epd). Nach den Worten von Militärpfarrer Andreas-Christian Tübler (60) ist die Atmosphäre im afghanischen Bundeswehr-Stützpunkt Kabul gut. Allerdings sei die Stimmung angesichts der Sicherheitslage immer etwas angespannt, sagte Tübler in seiner Halbzeit-Bilanz dem Evangelischen Pressedienst (epd). Rund ein Viertel der Soldaten würde die Gottesdienste besuchen. Am 12.

Badische Landeskirche will Atomwaffenverbot

Karlsruhe (epd). Die Evangelische Landeskirche in Baden zeigt sich besorgt über die aktuelle weltpolitische Entwicklung. Die Drohungen des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong-un und des US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump ließen die Gefahr eines nuklearen Schlagabtausches real werden, teilte die Landeskirche am Freitag in Karlsruhe mit.