Friedensethik und Friedenstheologie gehen zwei zentralen Fragen nach: Worin begründet sich ethisch verantwortetes Handeln und wie leiten sich daraus Handlungsmaximen und konkrete Handlungsschritte ab? Welche Rolle spielt darüber hinaus ein Menschenbild, das den Bezug zu Gott herstellt? Welcher besondere Auftrag ergibt sich speziell aus dem Handeln Jesu für die Kirche und einen glaubenden Menschen?  In der Denkschrift „Aus Gottes Frieden leben – für gerechten Frieden sorgen“ aus dem Jahr 2007 sowie in der Kundgebung der EKD-Friedenssynode von 2019 in Dresden mit dem Titel „Kirche auf dem Weg der Gerechtigkeit und des Friedens“ sind die Grundzüge der evangelischen Friedensethik beschrieben.

Friedensethik und Friedenstheologie

Nach Resolution des Sicherheitsrats nachlassende Kämpfe in Ost-Ghuta

Genf/New York/Damaskus/Berlin (epd). Nach dem einstimmigen Aufruf des Sicherheitsrats zu einer Waffenruhe in Syrien haben die Kämpfe im belagerten Ost-Ghuta am Sonntag nachgelassen. Die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte sprach von der ruhigsten Nacht seit Beginn der Dauerbombardements vor einer Woche.

UN-Sicherheitsrat einigt sich auf Waffenruhe in Syrien

Genf (epd). Der UN-Sicherheitsrat hat sich nach tagelangen Verhandlungen auf eine Waffenruhe in Syrien verständigt. Das Gremium nahm die Resolution am Samstag einstimmig an. In ihr fordert der UN-Sicherheitsrat ein sofortiges Ende aller Kämpfe für einen Zeitraum von 30 Tagen sowie die Aufhebung aller Blockaden, unter anderem im belagerten Ost-Ghuta.

UN-Topdiplomaten "erschüttert und verstört" über Gewalt in Syrien

Genf (epd). Unmittelbar vor neuen Beratungen des UN-Sicherheitsrats über eine Feuerpause in Syrien haben drei Spitzendiplomaten der Vereinten Nationen die völlige Missachtung der Zivilbevölkerung in Ost-Ghuta und anderen Landesteilen angeprangert. "Wir sind angesichts der Brutalität erschüttert und verstört", heißt es in einem gemeinsamen Statement, das am Freitag in Genf veröffentlicht wurde.

Die Ohnmacht der Vereinten Nationen im Syrien-Konflikt

Genf (epd). Im März geht der Syrien-Konflikt in sein achtes Jahr. Kurz davor häufen sich die Meldungen über Tod und Elend in dem geschundenen Land. Gezielte Angriffe auf Krankenhäuser und Wohngebiete, vermehrt flüchten Menschen vor der Gewalt, Kinder und ihre Eltern hungern immer schlimmer in den belagerten Gebieten.

Appell für Atomwaffenverbot im Grundgesetz

Berlin (epd). In einem ökumenischen Aufruf haben friedensengagierte Christen aus Ost und West die Aufnahme eines Atomwaffenverbotes ins Grundgesetz gefordert. "Wir lehnen die Politik der atomaren Teilhabe Deutschlands ab", heißt es in dem am Donnerstag in Berlin verbreiteten Appell. Weiter wird darin der Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland gefordert.

Immer mehr Bewerber mit Abitur bei der Bundeswehr

Düsseldorf (epd). Die Zahl der Bewerber mit Abitur hat bei der Bundeswehr im Jahr 2017 einen neuen Höchstwert erreicht. Von den rund 125.000 Bewerberinnen und Bewerbern hatten im vergangenen Jahr 42,7 Prozent mindestens ein Fachabitur, wie die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post" (Mittwoch) unter Berufung auf Zahlen des Verteidigungsministeriums berichtet.

Friedensverband begrüßt Flüchtlingsschutz für Kriegsdienstverweigerer

Bonn/Bautzen (epd). Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) begrüßt die Entscheidung des sächsischen Oberverwaltungsgerichts, syrische Kriegsdienstverweigerer als Flüchtlinge anzuerkennen. "Kriegsdienstverweigerung ist ein Menschenrecht", sagte der EAK-Vorsitzende Christoph Münchow am Dienstagabend in Bonn.