Friedensethik und Friedenstheologie gehen zwei zentralen Fragen nach: Worin begründet sich ethisch verantwortetes Handeln und wie leiten sich daraus Handlungsmaximen und konkrete Handlungsschritte ab? Welche Rolle spielt darüber hinaus ein Menschenbild, das den Bezug zu Gott herstellt? Welcher besondere Auftrag ergibt sich speziell aus dem Handeln Jesu für die Kirche und einen glaubenden Menschen?  In der Denkschrift „Aus Gottes Frieden leben – für gerechten Frieden sorgen“ aus dem Jahr 2007 sowie in der Kundgebung der EKD-Friedenssynode von 2019 in Dresden mit dem Titel „Kirche auf dem Weg der Gerechtigkeit und des Friedens“ sind die Grundzüge der evangelischen Friedensethik beschrieben.

Friedensethik und Friedenstheologie

EAK begrüßt Anerkennung von Kriegsdienstverweigerern aus Syrien als Flüchtlinge

Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) hat eine Entscheidung des sächsischen Oberverwaltungsgerichts Bautzen begrüßt, wonach Syrern, die in ihrem Land den Wehrdienst verweigert haben und nun in Deutschland Schutz suchen, der Flüchtlingsstatus zuzuerkennen ist, da ihnen in ihrer Heimat eine politische Verfolgung drohe.

Staffellauf gegen Rüstungsexporte geplant

Oberndorf am Neckar/Berlin (epd). Ein bislang in Deutschland einmaliger Staffellauf soll im Frühjahr als Protest gegen Rüstungsexporte und für friedliche Konfliktlösungen stattfinden. Für die Aktion "Frieden geht!" haben sich 16 Organisationen zusammengeschlossen, teilte die Deutsche Friedensgesellschaft am Montag in Stuttgart mit.

Neuer evangelischer Friedensbeauftragter in Sachsen

Dresden (epd). Der neue kirchliche Beauftragte für Friedens- und Versöhnungsarbeit, Michael Zimmermann, ist am Sonntag in Dresden in sein Amt eingeführt worden. Der ausgebildete Diakon folgt auf Johannes Neudeck, der im September 2016 in die evangelische Landeskirche in Württemberg wechselte.

Bündnis fordert drastische Einschränkungen für Rüstungsexporte

Berlin (epd). Das Deutsche Bündnis Kindersoldaten hat die künftige Bundesregierung aufgefordert, den Export von Kleinwaffen und Munition komplett sowie alle Rüstungsexporte in Länder mit bewaffneten Konflikten und schweren Menschenrechtsverletzungen zu stoppen.

EAK: Schicksal von Kindern in Kriegen stärker in den Blick nehmen

Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) hat zum Red Hand Day, dem Internationalen Tag gegen den Einsatz von Kindersoldaten, der seit 2002 jährlich am 12. Februar begangen wird, gefordert, das Schicksal von Kindern in Kriegen auch in Deutschland stärker in den Blick zu nehmen.

Bündnis gegen Kindersoldaten will Exportstopp für Kleinwaffen

Osnabrück (epd). Kinderhilfswerke und Friedensgruppen fordern von der Bundesregierung einen generellen Exportstopp von Kleinwaffen und Munition. Länder, in denen es bewaffnete Konflikte oder Menschenrechtsverletzungen gebe, dürften gar nicht mehr mit Rüstungsgütern beliefert werden, verlangte am Freitag das Deutsche Bündnis Kindersoldaten. 

Evangelischer Friedensverband kritisiert deutsche Kleinwaffenexporte

Bonn (epd). Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) fordert von einer neuen Bundesregierung ein vollständiges Verbot von Kleinwaffen- und Munitionsexporten. Kleinwaffen begünstigten den Einsatz von Kindersoldaten, kritisierte die EAK am Freitag in Bonn anlässlich des Red Hand Days (12. Februar).

Keine förmlichen Ermittlungen wegen Waffenlieferungen über Ramstein

Kaiserslautern/Ramstein (epd). Berichte über illegale Waffenlieferungen des amerikanischen Militärs an syrische Rebellengruppen über den US-Militärflughafen Ramstein werden keine strafrechtlichen Folgen haben. Die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern teilte am Mittwoch mit, sie werde kein förmliches Ermittlungsverfahren einleiten.

Kirche in Oldenburg startet Veranstaltungsreihe über Frieden

Oldenburg/Rastede (epd). Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Oldenburg rückt mit einer Veranstaltungsreihe das Thema Frieden in den Blickpunkt. Der "friedensethische Konsultationsprozess" solle dazu einladen, über Fragen und Aspekte des Leitbilds eines gerechten Friedens miteinander ins Gespräch zu kommen, teilte die Kirche am Mittwoch mit.