Eine Vielzahl von Menschen, Initiativen und Organisationen engagiert sich vor Ort und überregional vernetzt für den Frieden. Sie verbindet u.a. der Einsatz gegen Krieg, Rüstung, Atomwaffen und für friedliche Konfliktbearbeitung.

Friedensbewegung

Kurschus: "Waffen allein werden den Frieden nicht schaffen"

Berlin (epd). Die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Annette Kurschus, hat vor den Ostermärschen ihr Verständnis für Waffenlieferungen an die Ukraine betont. „Die Ukrainer wollen in Frieden und Freiheit leben und solange das nicht möglich ist, brauchen sie unsere Unterstützung, auch im Moment durch Waffen“, sagte Kurschus am Mittwoch im ZDF-„Morgenmagazin“.

Ukraine-Krieg: De Maizière ist "Freiheit wichtiger als Frieden"

Frankfurt a.M. (epd). Der frühere Bundesverteidigungsminister und aktuelle Kirchentagspräsident Thomas de Maizière hat Kritikern von Waffenlieferungen an die Ukraine einen einseitigen Blick auf die Konsequenzen vorgeworfen. Es gebe bei diesen schwierigen Abwägungen keine widerspruchsfreien Lösungen, sagte de Maizière in einem Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd).

Vorveranstaltungen weisen auf 6. Kirchlichen Aktionstag in Büchel hin

Mit Vorveranstaltungen am 19. April will die Projektgruppe „Kirchen gegen Atomwaffen“ auf den kommenden 6. Kirchlichen Aktionstag gegen Atomwaffen am Fliegerhorst in Büchel hinweisen. Dort predigt der ehemalige badische Landesbischof Professor Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh am 24.

Netzwerk: Ostermärsche spiegeln älter werdende Gesellschaft

Bonn (epd). Die Friedensbewegung verzeichnet mittlerweile weniger jüngere als ältere Menschen bei Ostermärschen und Initiativen vor Ort. „Insgesamt ist die Friedensbewegung ein guter Spiegel der Gesellschaft, und die wird älter, das ist Teil des demografischen Wandels“, sagte der Geschäftsführer des Netzwerks Friedenskooperative, Kristian Golla, dem Evangelischen Pressedienst (epd) in Bonn.

Friedensforscher: Ostermarschbewegung ist "ziemliches Gemisch"

Frankfurt a.M. (epd). Nach Worten des Frankfurter Friedensforschers Bruno Schoch ist die Ostermarschbewegung ein „ziemliches Gemisch“. Die Vorstellung, es gebe die eine Friedensbewegung oder den einen Ostermarsch, sei immer schon falsch gewesen, sagte Schoch in einem Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd).

"Frauen in Schwarz" demonstrieren seit 30 Jahren für Frieden

Jeden Monat rollen sie ihre Transparente aus: Seit 30 Jahren demonstrieren die "Frauen in Schwarz" in Hamburg gegen Gewalt und Krieg. Irmgard Busemann ist seit der Gründung dabei und ist damit Teil einer weltweiten Bewegung.

Ostermärsche: "Deutschland muss friedenstüchtig werden"

Die Ostermärsche der Friedensbewegung stehen in diesem Jahr unter dem Eindruck der Kriege in der Ukraine und in Gaza. Bei bundesweiten Aktionen wollen die Teilnehmer für ein Ende der Kampfhandlungen und für Friedensverhandlungen demonstrieren.