Eine Vielzahl von Menschen, Initiativen und Organisationen engagiert sich vor Ort und überregional vernetzt für den Frieden. Sie verbindet u.a. der Einsatz gegen Krieg, Rüstung, Atomwaffen und für friedliche Konfliktbearbeitung.
Bonn (epd). Die Evangelische Friedensarbeit hat mehr Schutz und Hilfe für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure vor allem aus der Ukraine, Russland und Belarus gefordert.
Mit einem dringenden Appell richten sich mehr als 32.000 Bürgerinnen und Bürger, Organisationen der Zivilgesellschaft, Kirche und Gewerkschaften, Abgeordnete und Prominente an Verteidigungsminister Boris Pistorius und fordern ihn auf, das Rekrutierungsalter für Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr auf 18 Jahre zu erhöhen, wie im Koalitionsvertrag vorgesehen.
Bonn (epd). Das Bündnis „Unter 18 nie! - Keine Minderjährigen in der Bundeswehr!“ hat Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) aufgefordert, auf die Rekrutierung von minderjährigen Jungen und Mädchen für die Bundeswehr zu verzichten.
In der Ukraine, in Israel, in Kolumbien, im Jemen, im Sudan, in Südkorea und auch in Deutschland verweigern Menschen den Kriegsdienst. Anlässlich des Internationalen Tages der Kriegsdienstverweigerung am 15.
Offenbach (epd). Mehrere Friedenorganisationen fordern den Schutz ukrainischer Kriegsdienstverweigerer, die keinen gültigen Pass mehr haben. „Die Ukraine erkennt das Recht auf Kriegsdienstverweigerung nicht an“, sagte Rudi Friedrich vom Verein Connection am Montag in Offenbach. Kriegsdienstverweigerung sei ein Menschenrecht, auch im Falle eines Krieges. Die Ukraine halte sich nicht daran.
Bonn (epd). Friedensverbände haben dazu aufgerufen, bei der Europawahl am 9. Juni für Kandidaten zu stimmen, „die sich für ein friedensfähiges und solidarisches Europa“ einsetzen. Anhand von am Donnerstag veröffentlichten Wahlprüfsteinen sollten die Bürger die Kandidaten der Parteien kritisch befragen, erklärten die Organisationen in Bonn.
Mehrere Friedensverbände und Organisationen rufen im Vorfeld der Wahlen zum Europäischen Parlament am 9. Juni dazu auf, Kandidatinnen und Kandidaten zu wählen, die sich für ein friedensfähiges und solidarisches Europa einsetzen. Dazu haben sie Wahlprüfsteine veröffentlicht.
Sie haben einen guten Ruf in der friedenspolitischen Szene: die Kirchheimbolander Friedenstage. Ein evangelischer Pfarrer gründete die Veranstaltungsreihe in der Nordpfalz. Ihr Preis unterstützt Initiativen für gewaltfreie Konfliktlösungen.
Mehr als 100 Aktionen für Frieden und Abrüstung bundesweit zählte die Friedensbewegung bei den diesjährigen Ostermärschen. Die Bundesregierung müsse stärker auf diplomatische Lösungen und Deeskalation setzen, lautet eine der Forderungen.