Eine Vielzahl von Menschen, Initiativen und Organisationen engagiert sich vor Ort und überregional vernetzt für den Frieden. Sie verbindet u.a. der Einsatz gegen Krieg, Rüstung, Atomwaffen und für friedliche Konfliktbearbeitung.
Nicht aufgeben im Eintreten für eine atomwaffenfreie Welt und weitere Schritte für eine nukleare Abrüstung gehen, dazu hat der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Friedrich Kramer, beim 7. Kirchlichen Aktionstag gegen Atomwaffen in Büchel aufgerufen.
Auf der Mitgliederversammlung im Rahmen des EIRENE-Pfingstreffens in Cochem an der Mosel wurde Ali Al-Nasani als neuer Geschäftsführer gewählt. Er tritt damit die Nachfolge von Dr. Anthea Bethge an, die nach zwölf Jahren in diesem Amt nicht mehr zur Wahl stand. Der Vorstand bedankte sich bei Dr.
Bonn, Büchel (epd). Evangelische und katholische Christen laden am 25. Mai zum nunmehr siebten kirchlichen Aktionstag gegen Atomwaffen am Bundeswehr-Fliegerhorst im rheinland-pfälzischen Büchel ein.
Am Samstag, 25. Mai, wird es in Büchel in der Eifel am dortigen Bundeswehr-Fliegerhorst den 7. Kirchlichen Aktionstag für eine atomwaffenfreie Welt geben. Im Mittelpunkt steht dabei ein ökumenischer Gottesdienst direkt vor dem Haupttor des Luftwaffenstützpunktes, daneben gibt es ein Informations- und Kulturprogramm.
Der Aachener Friedenspreis ehrt auch in diesem Jahr den Einsatz für Frieden und Verständigung. Preisträger sind eine Jugendinitiative auf dem Balkan und die Initiative "Omas gegen Rechts".
Bonn (epd). Die Evangelische Friedensarbeit hat mehr Schutz und Hilfe für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure vor allem aus der Ukraine, Russland und Belarus gefordert.
Mit einem dringenden Appell richten sich mehr als 32.000 Bürgerinnen und Bürger, Organisationen der Zivilgesellschaft, Kirche und Gewerkschaften, Abgeordnete und Prominente an Verteidigungsminister Boris Pistorius und fordern ihn auf, das Rekrutierungsalter für Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr auf 18 Jahre zu erhöhen, wie im Koalitionsvertrag vorgesehen.
Bonn (epd). Das Bündnis „Unter 18 nie! - Keine Minderjährigen in der Bundeswehr!“ hat Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) aufgefordert, auf die Rekrutierung von minderjährigen Jungen und Mädchen für die Bundeswehr zu verzichten.
In der Ukraine, in Israel, in Kolumbien, im Jemen, im Sudan, in Südkorea und auch in Deutschland verweigern Menschen den Kriegsdienst. Anlässlich des Internationalen Tages der Kriegsdienstverweigerung am 15.
Offenbach (epd). Mehrere Friedenorganisationen fordern den Schutz ukrainischer Kriegsdienstverweigerer, die keinen gültigen Pass mehr haben. „Die Ukraine erkennt das Recht auf Kriegsdienstverweigerung nicht an“, sagte Rudi Friedrich vom Verein Connection am Montag in Offenbach. Kriegsdienstverweigerung sei ein Menschenrecht, auch im Falle eines Krieges. Die Ukraine halte sich nicht daran.