Eine Vielzahl von Menschen, Initiativen und Organisationen engagiert sich vor Ort und überregional vernetzt für den Frieden. Sie verbindet u.a. der Einsatz gegen Krieg, Rüstung, Atomwaffen und für friedliche Konfliktbearbeitung.
Bonn (epd). Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) und die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) fordern von der evangelischen Kirche den Aufbau von Beratungsangeboten für junge Menschen, die von der Bundesregierung zur „Neuen Wehrpflicht“ befragt werden.
Angesichts der Vorschläge von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius zu einem „Neuen Wehrdienst“ haben die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) und die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) im Vorfeld der kommenden EKD-Synode in Würzburg die evangelische Kirche aufgefordert, Räume zu schaffen, in denen junge Menschen miteinander
Unter dem Motto „Erzähl mir vom Frieden“ beginnt am kommenden Wochenende die diesjährige Ökumenische FriedensDekade. Vom 10. - 20. November finden im gesamten Bundesgebiet unzählige Friedensgebete, Bittgottesdienste für den Frieden und Informationsveranstaltungen statt.
Vom Frieden erzählen und ihn nicht herbeizureden, das ist nach Ansicht des Friedensbeauftragten des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Friedrich Kramer, eine wichtige Aufgabe von Christinnen und Christen.
Erfurt (epd). Zur Ökumenischen Friedensdekade vom 10. bis 20. November bieten Gemeinden der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland Gottesdienste, Andachten, Konzerte, Lesungen, Ausstellungen und Aktionen an. Unter dem Motto „Erzähl mir vom Frieden“ solle der Fokus auf positive Engagements gerichtet werden, erklärte das Landeskirchenamt am Dienstag in Erfurt.
Potsdam (epd). Die evangelische Kirche lädt im Rahmen der Ökumenischen Friedensdekade in Brandenburg zu drei Diskussionsveranstaltungen über Wege zum Frieden ein.
Eisenach, Wiesbaden (epd). Die Martin-Niemöller-Stiftung in Wiesbaden und der Dietrich-Bonhoeffer-Verein in Voerde am Niederrhein haben sich zusammengeschlossen.
Der Friedensnobelpreis geht in diesem Jahr nach Japan. Mit Nihon Hidankyo wird ein Zusammenschluss von Überlebenden der Atomwaffenabwürfe über Hiroshima und Nagasaki geehrt. Das Nobelkomitee rückt die Wahl auch ins Licht neuer atomarer Drohungen.
Er war ein Hoffnungsträger für Afroamerikaner: Der Pastor Martin Luther King erhielt 1964 für seinen gewaltfreien Widerstand gegen rassistische Diskriminierung den Friedensnobelpreis. Vier Jahre später wurde er ermordet.
Köln (epd). Die geplante Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland ist einer Umfrage zufolge in der Bevölkerung umstritten. 40 Prozent von ihnen bewerten sie als richtig, 45 Prozent als falsch, wie der am Donnerstagabend in Köln veröffentlichte ARD-Deutschlandtrend ergab. In den fünf ostdeutschen Bundesländern überwiege dabei mit 57 Prozent die Kritik.