Ausgehend vom Konziliaren Prozess für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung engagieren sich seit Ende der 1980er Jahre Gremien der Kirchen verschiedener Konfessionen, christliche Gruppen und Friedensdienste im Kontext der weltweiten Ökumene. Gemeinsames Ziel der verschiedenen Aktivitäten ist es auch heute, Frieden zu fördern, Ungerechtigkeit zu bekämpfen und die Schöpfung Gottes zu bewahren.

Ökumene

Christliche Friedensverbände: Sicherung wirtschaftlicher und machtpolitischer Interessen kann kein Ziel für militärisches Planen und Handeln sein

Die katholische Friedensbewegung pax christi und die evangelische Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) haben die deutschen Bischöfe und Kirchenleitungen aufgefordert, im Zusammenhang mit der Erarbeitung des neuen Weißbuches der Bundeswehr deutlich zu machen, dass die Sicherung wirtschaftlicher und machtpolitischer, geostrategischer Interessen keine Zielvorgabe für militärisches Pla

Evangelische Friedensarbeit erinnert an Hermann Stöhr

Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, und die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) erinnern an Hermann Stöhr, der vor 75 Jahren am 21. Juni 1940 hingerichtet wurde, weil er aus Gewissensgründen den Wehrdienst abgelehnt hatte.

Südkorea - Kein Recht auf Kriegsdienstverweigerung

Kriegsdienstverweigerer haben in Südkorea keinen leichten Stand. Es gibt kein Recht auf Kriegsdienstverweigerung in diesem Land. Südkorea ist der Staat, der die meisten Kriegsdienstverweigerer weltweit inhaftiert hat. Derzeit sind etwa 700 Verweigerer im Gefängnis, in der Regel werden sie zu 18 Monaten Haft verurteilt.

Käßmann und Brahms bei der Stuttgarter Menschenkette für den Frieden

Ein breites Bündnis von Organisationen und Friedensinitiativen ruft für den 6. Juni zu einer „Menschenkette für den Frieden“ in Stuttgart auf. Es ist die größte Friedensaktion im Rahmen des 35. Deutschen Evangelischen Kirchentages, der am kommenden Mittwoch beginnt.

Krieg abschaffen – Frieden entwickeln

Anlass für unser diesjähriges Tagungsthema ist die Erinnerung an den Beginn des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren und zeitgleich die –zunächst geistige- Gründung des Internationalen Versöhnungsbundes. In Konstanz kamen damals vom 01. - 03. August 1914 90 Teilnehmer aus 12 Nationen und 30 verschiedenen Kirchen zu einer Konferenz zusammen, die noch etwas gegen den Krieg machen wollten.

„Friedensstifter wolln wir sein..."

Dieser Einladung Christi aus dem Lied des Mennonitischen Gesangbuchs (2004, Nr. 488) sind wir gefolgt, indem wir uns auf ganz unterschiedlichen Ebenen auf den Weg zu einer Friedenserklärung gemacht haben.

Internationale ökumenische Friedenskonvokation

Zur größten Friedensversammlung in der Geschichte des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) sind Christinnen und Christen aus aller Welt unter dem Motto “Ehre sei Gott in der Höhe” vom 17. bis 25. Mai in Kingston auf Jamaika zusammengekommen, um vom Frieden Gottes als Geschenk und als Auftrag der gesamten Menschheit Zeugnis abzulegen.

Ökumenische FriedensDekade 2014

Die Gefährdung des weltweiten Friedens ist in kaum einem der vergangenen Jahre so deutlich geworden wie 2014. Außerdem hat das Gedenkjahr für 100 Jahre 1. Weltkrieg und 75 Jahre 2. Weltkrieg viele Menschen für dies „Thema“ sensibilisiert.

Ergebnisse der X. Vollversammlung des ÖRK in Busan (Korea) 2013

1. Hinführung Die Ökumene ist ein weltweiter Fluss, immer in Bewegung, manchmal ein Strom, oft aber nur ein Rinnsaal, weil dessen lebensstiftende Kraft nicht genutzt wird. Der Name dieses Flusses ist heute das Leitbild des gerechten Friedens. Es ist in vielen Windungen und schwierigen Etappen in der ökumenischen Debatte entstanden.