Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Erste Hilfsflüge erreichten Jemen nach drei Wochen Blockade

Berlin/Kairo (epd). Im Bürgerkriegsland Jemen sind erstmals seit drei Wochen wieder Hilfsflüge der Vereinten Nationen eingetroffen. Am Samstag seien über 15 Tonnen Hilfsgüter, darunter Impfdosen für 600.000 Kinder, in der Hauptstadt Sanaa angekommen, twitterte die Unicef-Repräsentantin im Jemen, Meritxell Relano. Saudi-Arabien hatte als Anführer einer Militärkoalition am 6.

Botschaft des Papstes zum Weltfriedenstag

Rom (epd). Papst Franziskus hat die Forderung nach der Einrichtung legaler Fluchtwege bekräftigt. In seiner am Freitag im Vatikan veröffentlichten Botschaft zum Weltfriedenstag am 1. Januar 2018 mahnte er zu größerer Offenheit für Migranten und Flüchtlinge im Rahmen der Möglichkeiten der einzelnen Staaten. Darin warnte das Kirchenoberhaupt vor Abschottungstendenzen in den Zielländern. 

Weltkirchenrat fordert internationale Unterstützung für den Irak

Genf (epd). Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) hat sich besorgt über die Zukunft des Irak geäußert. Die Regierung in Bagdad und die nach Unabhängigkeit strebende Regionalregierung von Kurdistan müssten die derzeitige Krise im Dialog lösen und einen bewaffneten Konflikt vermeiden, erklärte der ÖRK-Exekutivausschuss am Donnerstag in Amman. 

Simbabwes Präsident Mugabe tritt vor Amtsenthebung zurück

Bonn/Harare (epd). Es war ein Rücktritt in letzter Minute: In Simbabwes Hauptstadt Harare waren am Dienstag bereits beide Kammern des Parlaments zusammengekommen, um ein Amtsenthebungsverfahren gegen Präsident Robert Mugabe einzuleiten.

Von der Leyen wirbt um Verlängerung von Bundeswehreinsätzen

Berlin (epd). Rund vier Wochen nach der konstituierenden Sitzung hat der Bundestag seine reguläre Arbeit aufgenommen. Am Dienstag berieten die Parlamentarier unter anderem über die Bundeswehreinsätze in Afghanistan, im Sudan und gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS). "Deutschland steht für Verlässlichkeit", sagte Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) im Bundestag.

Ungewissheit über politische Zukunft in Simbabwe

Harare/Frankfurt a.M. (epd). In Simbabwe bereitet die Regierungspartei Berichten zufolge die Amtsenthebung von Präsident Robert Mugabe vor. Abgeordnete der Zanu-PF seien am Montag zu einem Treffen in der Hauptstadt Harare einbestellt worden, berichtete die Zeitung "News Day". Präsident Mugabe hatte ein Ultimatum seiner Partei zum Rücktritt am Mittag offenbar ohne Reaktion verstreichen lassen.

UN: Weiter Mandat für Chemiewaffeninspekteure in Syrien blockiert

New York / Genf (epd). Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat sich auch im dritten Anlauf nicht auf ein längeres Mandat für die internationalen Chemiewaffeninspekteure in Syrien geeinigt. Russland blockierte am Freitag (Ortszeit) in New York mit seinem Veto einen Resolutionsentwurf Japans. 

"Mali ist nicht ganz einfach"

Frankfurt a.M. (epd). Bevor sie die Reise ins Camp Castor bei Gao in Mali antreten, heißt es für die Soldaten zunächst Abschied nehmen von Familie und Freunden: "Mali ist nicht ganz einfach", sagt einer recht gelassen in die unruhige Handkamera. Ein anderer: "Jetzt gibt's kein Zurück mehr." Es sei nie schön, sich zu verabschieden, sagt ein Dritter: "Das ist mein Job.