Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Israels Botschafter kritisiert Vatikan-Staatschef für Nahost-Äußerung

Rom (epd). Der israelische Botschafter am Heiligen Stuhl hat sich über Aussagen des vatikanischen Staatssekretärs Kardinal Pietro Parolin zum Gaza-Krieg beschwert. Italienische Medien berichteten am Donnerstag über einen Brief des Botschafters Raphael Schutz an den Vatikan, indem der Diplomat ein „bedauerliches“ Urteil des Kardinals kritisierte.

Kardinal Marx ruft zu Besonnenheit in Kriegszeiten auf

München (epd). Kardinal Reinhard Marx hat angesichts der Kriege in der Welt zur „richtigen Mischung aus Entschlossenheit und Besonnenheit“ aufgerufen. „Entschlossenheit, um die Werte der Menschenwürde, der Freiheit und der Demokratie wirksam zu verteidigen und dabei solidarisch zusammenzustehen“, sagte der Münchner Erzbischof laut Mitteilung vom Montag.

Rückkehr in die fremdgewordene Heimat

Auch wenn es die berüchtigte ugandische Rebellengruppe LRA so schon länger nicht mehr gibt, suchen noch immer frühere Kämpferinnen und Kämpfer Halt. Der Ex-Rebell Walter Kidega, der als Jugendlicher verschleppt wurde, hilft ihnen dabei.

UN starten Überprüfung des Palästinenser­hilfswerks

Genf (epd). UN-Generalsekretär António Guterres hat eine unabhängige Prüfgruppe für das Palästinenserhilfswerk eingesetzt. Die Gruppe unter Leitung der früheren französischen Außenministerin Catherine Colonna soll die Neutralität von UNRWA kontrollieren, teilte die Weltorganisation am Montag in New York mit. Die Überprüfungsgruppe werde ihre Arbeit am 14. Februar aufnehmen.

Tödliche Gewalt in Grenzregion von Sudan und Südsudan

Nairobi/Juba (epd). In der Region Abyei an der Grenze zwischen dem Sudan und dem Südsudan eskaliert die Gewalt. Am Wochenende wurden bei Angriffen mindestens 37 Menschen getötet, wie der Sender BBC am Montag berichtete. Der Großteil der Opfer seien Frauen und Kinder.

Baerbock: Israelische Offensive in Rafah wäre nicht zu rechtfertigen

Köln (epd). Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat die Ankündigung Israels kritisiert, seine Militäroffensive im Gaza-Streifen auf die südliche Stadt Rafah auszuweiten. Sie habe diese Ankündigung mit Schrecken gehört, sagte sie dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND, Samstag).

UN-Chefs warnen vor katastrophalen Folgen des Gaza-Zahlungsstopps

Ein Großteil der Menschen im Gaza-Streifen ist auf Hilfe angewiesen. Die Vereinten Nationen fürchten unermessliches Leid angesichts von internationalen Zahlungsstopps an das Hilfswerk UNRWA, dem Israel Verwicklung in Terroraktivitäten vorwirft.