Kirchliche Friedensarbeit trägt dazu bei, dass Fragen des Friedens noch stärker ins Zentrum der Aufmerksamkeit der Kirche rücken: in Gottesdienst und Andacht, im konstruktiven Umgang mit Konflikten in und außerhalb der Kirche, durch gesellschaftspolitisches Engagement und übergreifende Projekte. Themen sind u.a. Versöhnungs- und Erinnerungsarbeit, Engagement gegen Rassismus und Antisemitismus, Zusammenhänge zwischen Frieden, Gerechtigkeitsfragen und die Bewahrung der Schöpfung.

Kirchliche Friedensarbeit

FriedensDekade-Jahresmotto: „ZUSAMMEN:HALT“

Das Gesprächsforum der Ökumenischen FriedensDekade legte Anfang der Woche das Motto für 2022 fest. Es lautet: „ZUSAMMEN:HALT“. Unter diesem Motto werden im kommenden Jahr an den zehn Tagen vor dem Buß- und Bettag (6. - 16. November) bundesweit mehrere Tausend Gottesdienste, Friedensgebete und Informationsveranstaltungen durchgeführt.

Ökumenische Friedensdekade 2022 steht im Zeichen von "Zusammen:halt"

Bonn, Frankfurt a.M. (epd). Die Veranstaltungen der bundesweiten Ökumenischen Friedensdekade stehen 2022 unter dem Motto „Zusammen:halt“. Damit wollen die Trägerorganisationen auf den Wert und die Notwendigkeit von gesellschaftlichem Zusammenhalt und internationale Zusammenarbeit aufmerksam machen, erklärte der Vorsitzende Jan Gildemeister am Donnerstag in Bonn. Zwischen dem 6. und 16.

Felix Paul ist neuer Friedensbeauftragter bei der Landeskirche

Hannover (epd). Der Politikwissenschaftler Felix Paul ist neuer Referent für Friedensarbeit im Haus kirchlicher Dienste der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Er hat seine Stelle Anfang Dezember angetreten, wie die Einrichtung am Mittwoch mitteilte. Paul folgt Lisa Gellert nach, die im Haus kirchlicher Dienste bis Ende Oktober als Referentin gearbeitet hatte.

Geschichten statt Schokolade – ein ganz besonderer Adventskalender

Die Flüchtlingsbeauftragte der Nordkirche Dietlind Jochims lädt ein, jeden Tag ab dem 1. Dezember ein Türchen im Adventskalender zum Thema #mutgeschichten zu öffnen. Die Erzählungen wollen nicht hinter ihren Türchen bleiben. Der Mut in ihnen soll auch die Leser*innen stärken. Gerade in der Müdigkeit dieses zweiten Corona-Winters können wir das besonders gut gebrauchen.

Auszeichnung für Projekt "Ferien vom Krieg" wird ausgesetzt

Hannover (epd). Die Verleihung des mit 5.000 Euro dotierten Friedenspreises Sievershäuser Ermutigung an „Ferien vom Krieg“ wird ausgesetzt. Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Coronasituation haben sich die Verantwortlichen im Einvernehmen mit dem Preisträger dazu entscheiden, die für den 12. Dezember geplante Veranstaltung abzusagen, teilte das Antikriegshaus am Montag mit.

Keine Minderjährigen mehr bei der Bundeswehr

Die Ampel-Koalition hat in ihrem Koalitionsvertrag angekündigt: „Ausbildung und Dienst an der Waffe bleiben volljährigen Soldatinnen und Soldaten vorbehalten“. Die Kampagne „Unter 18 Nie! Keine Minderjährigen in der Bundeswehr“ begrüßt diese Aussage der neuen Bundesregierung.

EAK trauert um früheren Bundesvorsitzenden Walter Herrenbrück

Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für KDV und Frieden (EAK) trauert um ihren früheren Bundesvorsitzenden Walter Herrenbrück, der am 19. November im Alter von 82 Jahren verstorben ist. Herrenbrück stand von 2006 bis 2012 an der Spitze des evangelischen Friedensverbandes.

Reformierte ächten Einsatz und Besitz von Atomwaffen

Emden (epd). Die Synode der Evangelisch-reformierten Kirche hat die Bundesregierung aufgerufen, den 2017 von den Vereinten Nationen beschlossenen Atomwaffenverbotsvertrag zu unterzeichnen. Die in Emden tagenden Delegierten stimmten am Donnerstagabend einstimmig einer vom Friedensausschuss vorbereiteten Erklärung zu. Darin heißt es: „Der Einsatz von atomaren Waffen ist ein Verbrechen.