Kirchliche Friedensarbeit trägt dazu bei, dass Fragen des Friedens noch stärker ins Zentrum der Aufmerksamkeit der Kirche rücken: in Gottesdienst und Andacht, im konstruktiven Umgang mit Konflikten in und außerhalb der Kirche, durch gesellschaftspolitisches Engagement und übergreifende Projekte. Themen sind u.a. Versöhnungs- und Erinnerungsarbeit, Engagement gegen Rassismus und Antisemitismus, Zusammenhänge zwischen Frieden, Gerechtigkeitsfragen und die Bewahrung der Schöpfung.

Kirchliche Friedensarbeit

Käßmann: Es müsste ein Aufschrei um die Welt gehen: Die Waffen nieder!

Krieg solle nach Gottes Wort nicht sein. Und doch habe es im vergangenen Jahr 18 große Kriege gegeben, auch in Europa. "Da muss einen doch der Zorn ergreifen", meinte Dr. Magot Käßmann, die Reformationsbotschafterin der EKD, beim Friedensgottesdienst der EAK in der Zionskirche in Berlin. "Friedenswege - Friedensräume", so lautete das Motto des Gottesdienstes.

Prominente Gäste bei der Friedensarbeit auf dem Kirchentag

Gleich im Eingangsbereich der Halle 2.1 im Themenbereich Gewalt überwinden - Frieden schaffen findet sich der Stand der evangelischen Friedensarbeit im Markt der Möglichkeiten beim Kirchentag in Berlin. Und viele nutzen die Gelegenheit zum Gespräch.

Kirchentag will interreligiöse Friedensarbeit bekannter machen

Karlsruhe (epd). Der Krieg in Syrien, die Not der Flüchtlinge und der Terrorismus bewegen derzeit die Gesellschaft. Daher sei es wichtig, dass sich der Deutsche Evangelische Kirchentag in diesem Jahr mit den Themen Frieden und Gerechtigkeit inhaltliche Schwerpunkte setze, sagte die badische evangelische Oberkirchenrätin Karen Hinrichs im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd).

Brahms: Thema Frieden wird eine zentrale Rolle beim Kirchentag spielen

Das Thema Frieden sowie außen- und sicherheitspolitische Fragen werden eine zentrale Rolle auf dem kommenden Deutschen Evangelischen Kirchentag in Berlin wie auch auf den Kirchentagen auf dem Weg spielen. Davon ist der Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, überzeugt.

EKD-Friedensbeauftragter betont Friedensverantwortung der Religionen

Bonn (epd). Die Verantwortung der Religionen für den Frieden in der Welt hat der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, unterstrichen. "Religionen müssen zum Frieden beitragen - und sie können in Konflikten friedensstiftende Impulse geben", sagte der Leitende Geistliche der Bremischen Evangelischen Kirche am Freitag in Bonn.

Gabriel lädt internationale Religionsvertreter ein

Berlin (epd). Zur internationalen Konferenz "Friedensverantwortung der Religionen" werden ab Sonntag rund 100 Vertreter von Religionsgemeinschaften aus Afrika, dem Nahen und Mittleren Osten und Europa in Berlin erwartet. Sie werden sich bis Dienstag über Ansätze der gesellschaftlichen Verantwortung von Religionen austauschen, wie das Auswärtige Amt in Berlin mitteilte.

EAK: Verteidigungsministerin auf der Kanzel ist eine „"nicht hinnehmbare Vermischung von geistlichem und weltlichem Amt“"

Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) hat eine deutliche Kritik an der geplanten Predigt von Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen bei einem Bittgottesdienst für den Frieden der Kirchliche Friedensarbeit beim Deutschen Evangelischen Kirchentag in Berlin geäußert. In einem Schreiben an den evangelischen Militärbischof Dr.

Kirchentag 1967 war Auslöser zur Gründung der AGDF

"Der Frieden ist unter uns"“, so lautete das Motto des 12. Deutschen Evangelischen Kirchentages 1967 in Hannover. Erstmals stand vor 50 Jahren damit das Thema Frieden im Mittelpunkt eines Kirchentages.