Friedensethik und Friedenstheologie gehen zwei zentralen Fragen nach: Worin begründet sich ethisch verantwortetes Handeln und wie leiten sich daraus Handlungsmaximen und konkrete Handlungsschritte ab? Welche Rolle spielt darüber hinaus ein Menschenbild, das den Bezug zu Gott herstellt? Welcher besondere Auftrag ergibt sich speziell aus dem Handeln Jesu für die Kirche und einen glaubenden Menschen?  In der Denkschrift „Aus Gottes Frieden leben – für gerechten Frieden sorgen“ aus dem Jahr 2007 sowie in der Kundgebung der EKD-Friedenssynode von 2019 in Dresden mit dem Titel „Kirche auf dem Weg der Gerechtigkeit und des Friedens“ sind die Grundzüge der evangelischen Friedensethik beschrieben.

Friedensethik und Friedenstheologie

Pastoren gegen EKD-Teilnahme an Großem Zapfenstreich

München/Bremen (epd). Evangelische Theologen und eine Theologin aus mehreren Bundesländern haben sich gegen eine Teilnahme von Repräsentantinnen und Repräsentanten ihrer Kirche am Abschlussappell nach dem Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr am Mittwoch (13. Oktober) ausgesprochen. Der „Große Zapfenstreich“ ist vor dem Reichstagsgebäude in Berlin geplant.

Neuer Vorstand von Aktion Sühnezeichen in Amt eingeführt

Berlin, Wuppertal (epd). Der neue Vorstand von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste ist am Samstag in Berlin mit einem Jahr coronabedingter Verzögerung offiziell ins Amt eingeführt worden. Die Mitgliederversammlung hatte das siebenköpfige Gremium um die frühere mitteldeutsche Landesbischöfin Ilse Junkermann als Vorsitzende im Oktober 2020 gewählt.

Start der Afghanistan-Bilanzdebatte: Abgeordnete bleiben fern

Berlin (epd). Die Bilanzdebatte zum Afghanistan-Einsatz muss wohl ohne die bislang zuständigen Bundestagsabgeordneten von Union, SPD, Grünen und FDP beginnen. Nach Informationen des ARD-Hauptstadtstudios haben die Fraktionen ihre Teilnahme unter anderem mit der Begründung abgesagt, dass der Zeitpunkt der Veranstaltung „völlig unpassend“ sei.

Westsahara: Gericht kippt Abmachungen der EU mit Marokko

Brüssel, Luxemburg (epd). Mit Blick auf die von Marokko besetzte Westsahara hat das Gericht der Europäischen Union zwei Abkommen der EU mit Marokko gekippt. Die Beschlüsse der EU-Mitgliedstaaten aus dem Jahr 2019 zu einer Handelsvereinbarung und einem Fischereiabkommen mit dem Königreich seien ungültig, erklärte das Gericht am Mittwoch in Luxemburg.

Plädoyer für eine „deeskalierende Sicherheitsarchitektur“ zur Eindämmung der Gewalt

Für ein Konzept nachhaltiger, zivil-polizeilicher Sicherheit hat die frühere Verteidigungsministerin der Zentralafrikanischen Republik (ZAR), Marie-Noelle Koyara (Bangui, ZAR) plädiert. Koyara war Referentin bei der Tagung „Weltinnenpolitik und Internationale Polizei - Von militärischer zu ziviler und polizeilicher Sicherheitspolitik“ der Evangelischen Akademie Baden in Bad Herrenalb.