Friedensethik und Friedenstheologie gehen zwei zentralen Fragen nach: Worin begründet sich ethisch verantwortetes Handeln und wie leiten sich daraus Handlungsmaximen und konkrete Handlungsschritte ab? Welche Rolle spielt darüber hinaus ein Menschenbild, das den Bezug zu Gott herstellt? Welcher besondere Auftrag ergibt sich speziell aus dem Handeln Jesu für die Kirche und einen glaubenden Menschen?  In der Denkschrift „Aus Gottes Frieden leben – für gerechten Frieden sorgen“ aus dem Jahr 2007 sowie in der Kundgebung der EKD-Friedenssynode von 2019 in Dresden mit dem Titel „Kirche auf dem Weg der Gerechtigkeit und des Friedens“ sind die Grundzüge der evangelischen Friedensethik beschrieben.

Friedensethik und Friedenstheologie

Kriegsreporter ohne Feindbild

Mainz (epd). Eigentlich kümmerte sich die Konditorin Uljana Kotsaba lieber um ihre Torten und um die beiden Kinder als um Politik. Doch seit die Ukraine-Krise das Leben ihrer Familie auf den Kopf gestellt hat, ist alles anders.

Zeitung: Saudi-Arabien will keine deutschen Panzer mehr

Berlin (epd). In der Diskussion um Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien zeichnet sich eine Wende ab. Der neue Botschafter des arabischen Landes in Deutschland sagte dem Berliner "Tagesspiegel" (Dienstagsausgabe), Saudi-Arabien wolle keine Leopard-Kampfpanzer mehr von Deutschland kaufen. "Die klare Wahrheit ist, dass wir an dem Panzergeschäft nicht interessiert sind", sagte Botschafter Awwad S.

AGDF kritisiert Ermittlungen gegen Journalisten und Rüstungsexportkritiker

Mit Unverständnis hat die evangelische „Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden“ (AGDF) auf die Ermittlungen der Münchener Staatsanwaltschaft gegen die Journalisten Daniel Harrich und Danuta Harrich-Zandberg sowie gegen Jürgen Grässlin von der „Aktion Aufschrei“ wegen der Veröffentlichung von Dokumenten, mit denen illegale Waffenlieferungen an Mexiko aufgedeckt wurden.

Friedensaktivisten kritisieren Ermittlungen gegen Journalisten

Bonn (epd). Die "Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden" kritisiert Ermittlungen der Staatsanwaltschaft München gegen Journalisten und Friedensaktivisten wegen Berichten über illegale deutsche Waffenexporte nach Mexiko. "Kritische Stimmen dürfen nicht mundtot gemacht werden", betonte der Vorsitzende Horst Scheffler am Freitag in Bonn.

Zivil ans Ziel - Frieden schlägt an der Basis Wurzeln

Zum Tag des Peacekeepers am 29. Mai erinnert das Konsortium Ziviler Friedensdienst (ZFD) an das zivilgesellschaftliche Engagement von Friedensfachkräften in Kriegs- und Konfliktgebieten. „Frieden ist mit zivilen Mitteln machbar. Das zeigt die erfolgreiche Arbeit von Friedensfachkräften in Konfliktregionen.

Schnelle Hilfe in Not - Gipfel in Istanbul eröffnet

Istanbul/Berlin (epd). Mit Appellen für wirksamere und raschere Nothilfe in Krisensituationen hat am Montag in Istanbul der erste "Humanitäre Weltgipfel" begonnen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) rief zu einem neuen Konsens über humanitäre Hilfen und Prinzipien auf. Vor mehreren Tausend Delegierten beklagte sie Verstöße gegen das Völkerrecht.

Schnelle Hilfe in Not - Gipfel in Istanbul eröffnet

Istanbul/Berlin (epd). Mit Appellen für wirksamere und raschere Nothilfe in Krisensituationen hat am Montag in Istanbul der erste "Humanitäre Weltgipfel" begonnen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) rief zu einem neuen Konsens über humanitäre Hilfen und Prinzipien auf. Vor mehreren Tausend Delegierten beklagte sie Verstöße gegen das Völkerrecht.

Oxfam: Weltgipfel muss humanitäres Völkerrecht stärken

Berlin (epd). Die Entwicklungsorganisation Oxfam erhofft sich vom ersten Humanitären Weltgipfel in Istanbul eine Stärkung des humanitären Völkerrechts. In heutigen Konflikten nehme Gewalt gegen die Zivilbevölkerung immer weiter zu, teilte die Organisation am Freitag in Berlin mit. Der Gipfel in Istanbul müsse gegen diese Entwicklung ein deutliches Zeichen setzen.

Entwicklungsorganisationen: Reform der humanitären Hilfe nötig

Berlin (epd). Das System der humanitären Hilfe weltweit ist nach Ansicht von Entwicklungsexperten den heutigen Herausforderungen nicht mehr gewachsen. Es müsse dringend reformiert werden, um auf bewaffnete Konflikte sowie Auswirkungen des Klimawandels schneller und flexibler reagieren zu können, teilte der Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (Venro) am Mittwoch in Berlin mit.