Friedensethik und Friedenstheologie gehen zwei zentralen Fragen nach: Worin begründet sich ethisch verantwortetes Handeln und wie leiten sich daraus Handlungsmaximen und konkrete Handlungsschritte ab? Welche Rolle spielt darüber hinaus ein Menschenbild, das den Bezug zu Gott herstellt? Welcher besondere Auftrag ergibt sich speziell aus dem Handeln Jesu für die Kirche und einen glaubenden Menschen?  In der Denkschrift „Aus Gottes Frieden leben – für gerechten Frieden sorgen“ aus dem Jahr 2007 sowie in der Kundgebung der EKD-Friedenssynode von 2019 in Dresden mit dem Titel „Kirche auf dem Weg der Gerechtigkeit und des Friedens“ sind die Grundzüge der evangelischen Friedensethik beschrieben.

Friedensethik und Friedenstheologie

Friedensverband fordert Stopp der Rüstungsexporte

Wiesbaden/Bonn (epd). Die evangelische Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat am Wochenende auf ihrer Mitgliederversammlung in Wiesbaden einen Stopp der Rüstungsexporte gefordert. Außerdem warb der Verband von 32 Organisationen der Friedensarbeit für eine "Außenpolitik ohne militärische Option", wie die Pressestelle in Bonn mitteilte.

Die Europäische Friedenspolitik darf nicht militarisiert werden

Die evangelische Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat vor einer schleichenden Militarisierung der Politik der Europäischen Union gewarnt. Anlass dafür sind die von der EU-Kommission im Juli vorgeschlagene Ausweitung des Instruments für Stabilität und Frieden, um so auch die militärische Ertüchtigung in Drittstaaten zu ermöglichen.

Friedensarbeit zwischen Euphorie und Hemmnissen

Wo gibt es Lebens-Räume für den Frieden? Wie können diese aussehen und gestaltet werden? Und wie können diese Räume vielleicht die Kirche verändern? Mit diesen Fragen beschäftigte sich ein gemeinsamer Workshop der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) und Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) in Mainz.

"Die Kriege und Konflikte warten nicht"

Bonn (epd). In den Kriegs- und Krisengebieten der Welt ist nachhaltiger Frieden nach Ansicht von Aktivisten nur möglich, wenn Frauen in Friedensgespräche gleichberechtigt eingebunden sind.

Erneute Debatte über Fremdenhass im Osten

Berlin (epd). Mit ihrer Warnung vor wirtschaftlichen Risiken durch Rechtsextremismus hat die Ostbeauftragte Iris Gleicke (SPD) eine neuerliche Debatte über einen in Ostdeutschland besonders ausgeprägten Fremdenhass ausgelöst.

Internationales Friedenstreffen 2017 in Münster und Osnabrück

Münster/Osnabrück (epd). Das nächste internationale Friedenstreffen der Gemeinschaft Sant'Egidio findet im kommenden Jahr in Münster und Osnabrück statt. Vom 10. bis 12. September 2017 werden in den beiden Städten führende Vertreter verschiedener Glaubensgemeinschaften sowie Tausende Gläubige erwartet, wie das Bistum Münster am Dienstagabend mitteilte. 

Papst bei Friedenstreffen: "Wir dürfen nicht gleichgültig bleiben"

Rom (epd). Papst Franziskus hat beim interreligiösen Friedenstreffen in Assisi eine mangelnde Bereitschaft reicher Länder zur Aufnahme von Flüchtlingen kritisiert. Menschen, die im Bombenhagel lebten oder vor Bomben flüchteten, begegneten häufig einem "betäubenden Schweigen der Gleichgültigkeit", beklagte das katholische Kirchenoberhaupt am Dienstag.

Teilnehmer des Friedenstreffens in Assisi erwarten Papst

Rom (epd). Papst Franziskus wird am Dienstag zum interreligiösen Friedenstreffen in Assisi erwartet. Zum Abschluss der dreitägigen Begegnung von rund 500 Religionsvertretern und Tausenden von Gläubigen aus aller Welt will das katholische Kirchenoberhaupt für den Frieden beten und mit Repräsentanten von Orthodoxie, anglikanischer Kirche, Judentum und Islam sprechen.