Friedensethik und Friedenstheologie gehen zwei zentralen Fragen nach: Worin begründet sich ethisch verantwortetes Handeln und wie leiten sich daraus Handlungsmaximen und konkrete Handlungsschritte ab? Welche Rolle spielt darüber hinaus ein Menschenbild, das den Bezug zu Gott herstellt? Welcher besondere Auftrag ergibt sich speziell aus dem Handeln Jesu für die Kirche und einen glaubenden Menschen?  In der Denkschrift „Aus Gottes Frieden leben – für gerechten Frieden sorgen“ aus dem Jahr 2007 sowie in der Kundgebung der EKD-Friedenssynode von 2019 in Dresden mit dem Titel „Kirche auf dem Weg der Gerechtigkeit und des Friedens“ sind die Grundzüge der evangelischen Friedensethik beschrieben.

Friedensethik und Friedenstheologie

Amtseinführung des kirchlichen Friedensbeauftragten im Februar

Dresden (epd). Der neue Beauftragte für Friedens- und Versöhnungsarbeit in der sächsischen Landeskirche, Michael Zimmermann, wird am 11. Februar in der Dresdner Frauenkirche in sein Amt eingeführt. Der ausgebildete Diakon folgt auf Johannes Neudeck, der im September 2016 in die Evangelische Landeskirche in Württemberg wechselte.

AGDF zeigt sich von Sondierungsergebnissen „enttäuscht“

Enttäuscht zeigt sich die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden von den bisherigen Ergebnissen der Sondierungsverhandlungen von CDU, CSU und SPD für eine neue Große Koalition. Der Friedensverband vermisst in dem Papier, das die drei Parteien vorgelegt haben, deutliche Ansätze für eine zivile Friedenspolitik.

Gerechter Frieden statt gerechter Krieg

Die Evangelische Kirche im Rheinland fordert den längst überfälligen Abzug der letzten US-amerikanischen Atomwaffen aus Deutschland, die im rheinland-pfälzischen Büchel lagern. Das ist ein Aspekt eines Friedenswortes, das die Landessynode anlässlich des Endes des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren als Diskussionsimpuls heute beschlossen hat.

So viele Bundeswehrsoldaten minderjährig wie noch nie

Berlin/Düsseldorf (epd). In der Bundeswehr wächst die Zahl der Soldaten unter 18. Wie aus einer Antwort des Verteidigungsministeriums auf eine Anfrage der Linken hervorgeht, die dem Evangelischen Pressedienst (epd) vorliegt, waren im vergangenen Jahr 2.128 Soldaten bei Dienstantritt noch nicht volljährig, darunter 448 junge Frauen.

EAK: Hohe Zahl minderjähriger Soldaten ist "erschreckend"

Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) hat die hohe Zahl von Minderjährigen in der Bundeswehr scharf kritisiert. Nach Medienberichten ist im vergangenen Jahr die Zahl von Soldatinnen und Soldaten, die bei Dienstantritt noch nicht volljährig waren, auf 2128 gestiegen. Das wäre die bisher höchste Anzahl von minderjährigen Soldaten in der Bundeswehr.

Bürgerinitiative Offene Heide demonstriert weiter

Colbitz (epd). Die Bürgerinitiative Offene Heide trifft sich am Sonntag zu ihrem ersten Friedensweg im neuen Jahr. Geplant sei eine Kundgebung zum Auftakt in Colbitz und eine etwa fünf Kilometer lange Wanderung durch den Ort, teilten die Organisatoren mit. Es ist bereits der 295. Friedensweg. Die Offene Heide feiert in diesem Jahr zudem ihr 25. Bestehen und führt den 300.

Evangelische Friedensverbände: Pazifistische Stimmen immer wichtiger

Bonn (epd). Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) will sich in den kommenden zwei Jahren verstärkt den Themen Gewissensfreiheit, Gewissensbildung und pazifistische Friedenstheologie widmen. Diese Fragen gewännen zunehmend an Bedeutung, erklärte der Bundesvorsitzende Christoph Münchow am Dienstagabend in Bonn.