Friedensethik und Friedenstheologie gehen zwei zentralen Fragen nach: Worin begründet sich ethisch verantwortetes Handeln und wie leiten sich daraus Handlungsmaximen und konkrete Handlungsschritte ab? Welche Rolle spielt darüber hinaus ein Menschenbild, das den Bezug zu Gott herstellt? Welcher besondere Auftrag ergibt sich speziell aus dem Handeln Jesu für die Kirche und einen glaubenden Menschen?  In der Denkschrift „Aus Gottes Frieden leben – für gerechten Frieden sorgen“ aus dem Jahr 2007 sowie in der Kundgebung der EKD-Friedenssynode von 2019 in Dresden mit dem Titel „Kirche auf dem Weg der Gerechtigkeit und des Friedens“ sind die Grundzüge der evangelischen Friedensethik beschrieben.

Friedensethik und Friedenstheologie

Evangelische Friedensarbeit würdigt Pionier der Friedensbewegung

Bonn (epd). Zu seinem 50. Todestag am kommenden Donnerstag hat die evangelische Friedensarbeit den Theologen Friedrich Siegmund-Schultze (1885-1969) gewürdigt, der als ein Pionier der Friedensbewegung gilt. Siegmund-Schultze sei "einer der ganz großen Friedensethiker" gewesen, erklärte der Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) Renke Brahms, am Samstag in Bonn.

UN-Hochkommissarin wirft Venezuelas Regime Folter und Tötungen vor

Genf (epd). Die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Michelle Bachelet, hat die Regierung Maduro in Venezuela für Folter, Verschleppungen und Tötungen von Oppositionellen verantwortlich gemacht. Die Verbrechen müssten gründlich untersucht und die Täter zur Rechenschaft gezogen werden, verlangte Bachelet am Freitag vor dem UN-Menschenrechtsrat in Genf.

Einigung auf Übergangsregierung im Sudan löst positives Echo aus

Genf/Khartum (epd). Im Sudan haben sich die Militärjunta und Opposition auf eine gemeinsame Übergangsregierung geeinigt. Der Kompromiss löste am Freitag im In- und Ausland überwiegend Erleichterung aus. Auf den Straßen der Hauptstadt Khartum fanden spontane Freudenfeiern statt. Viele Menschen sprachen von einem guten Ergebnis, auch wenn sie eigentlich eine zivile Regierung erhofft hätten.

"Sich fügen heißt lügen"

Oranienburg (epd). Als "Selbstmord" wurde sein Tod im nationalsozialistischen Deutschland ausgegeben. Doch der angebliche Suizid von Erich Mühsam (1878-1934) war in Wirklichkeit ein Mord: Der Schriftsteller wurde in der Nacht zum 10. Juli 1934 im KZ Oranienburg von der SS umgebracht.

Militärpfarrer kritisiert Merz-Aussage zur AfD-Nähe von Soldaten

Berlin (epd). Der evangelische Militärbischof Sigurd Rink hat den Aussagen des CDU-Politikers Friedrich Merz über einen Rechtsruck von Soldaten hin zur AfD widersprochen. "Die Bundeswehr kenne ich als verlässliche Parlamentsarmee", sagte Rink der "Bild am Sonntag" in Berlin.