Weltweit sind Millionen Menschen auf der Flucht vor Krieg, Gewalt, und zerstörten Lebensgrundlagen. Sie sind auf der Suche nach Sicherheit und Frieden. Das Recht auf Asyl ist ein Menschenrecht und darf niemandem verwehrt werden.

Flucht und Asyl

Landesbischof Kramer warnt vor wachsendem Alltagsrassismus

Erfurt (epd). Der Bischof der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM), Friedrich Kramer, hat vor zunehmenden Alltagsrassismus in Deutschland gewarnt. Die deutsche Gesellschaft müsse aufpassen, dass sie ihre Gastfreundschaft nicht verliere, sagte Kramer dem Evangelischen Pressedienst (epd). 1989 hätten sich die Menschen in der damaligen DDR eine weltoffene Gesellschaft mühsam erkämpft.

Orbán als Vorbild: "AfD würde demokratische Institutionen schleifen"

Würzburg/London (epd). Der aus Würzburg stammende Peter Neumann (48) gilt als renommierte Experte im Bereich Terrorismusforschung, bislang hat sich der Professor für Sicherheitsstudien am Londoner King's College vor allem beim Thema Islamismus einen Namen gemacht. Zuletzt hat er sich aber auch verstärkt mit dem Zulauf rechter Parteien auseinandergesetzt.

Synodenbeschluss zur zivilen Seenotrettung (2023)

BESCHLUSS der 13. Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland auf ihrer 4. Tagung zu Keine Kriminalisierung der zivilen Seenotrettung! vom 5. Dezember 2023 Seit Jahren ist die humanitäre Notlage an der EU-Außengrenze unverändert dramatisch:

Frauen im Sudan: "Wir sind immer noch hier"

Frauen haben in der Demokratiebewegung im Sudan eine wichtige Rolle gespielt - und leiden nun besonders unter dem Krieg. Die Hoffnung auf Frieden geben sie trotzdem nicht auf.

UN: Mehr als 1,7 Millionen Menschen im Gaza-Streifen auf der Flucht

Genf (epd). Schätzungsweise mehr als 1,7 Millionen Menschen sind laut den UN innerhalb des umkämpften Gaza-Streifens auf der Flucht. Knapp 900.000 der Binnenvertriebenen seien in 154 Schulen in dem Palästinensergebiet untergekommen, teilte das UN-Büro zur Koordinierung humanitärer Hilfe am Montag in Genf mit.

Kirchenasyl für russischen Kriegs­dienst­verweigerer erfolgreich beendet

Das Kirchenasyl für den russischen Kriegsdienstverweigerer Nikita R. konnte vor wenigen Tagen erfolgreich beendet werden. "Ich bin erleichtert", erklärte Nikita. "Endlich kann ich mich wieder bewegen und meine Eltern in Berlin besuchen, ohne die Angst zu haben, nach Polen abgeschoben zu werden." Und er ergänzte: "Ich habe immer gedacht, dass Ukraine und Russland Brudervölker sind.

UN: Massenflucht aus dem Norden Gazas hält an

Im Gaza-Streifen haben rund eine Million Menschen ihre Wohngebiete verlassen. Sie fürchten den Einmarsch der israelischen Armee, die einen massiven Schlag gegen die Terrorgruppe Hamas plant.