Weltweit sind Millionen Menschen auf der Flucht vor Krieg, Gewalt, und zerstörten Lebensgrundlagen. Sie sind auf der Suche nach Sicherheit und Frieden. Das Recht auf Asyl ist ein Menschenrecht und darf niemandem verwehrt werden.
Brüssel/Berlin (epd). Eine Wiedereinführung der Todesstrafe in der Türkei nach dem gescheiterten Militärputsch würde das Land in einen neuen Konflikt mit Deutschland, der Europäischen Union und dem Europarat stürzen. Das haben führende Vertreter der Bundesregierung und der beiden großen paneuropäischen Staatengemeinschaften am Montag klargemacht.
Berlin (epd). Die Beteiligung der Bundeswehr am Mittelmeer-Einsatz der Europäischen Union gegen Schleuserschiffe wird verlängert. Der Bundestag beschloss am Donnerstagabend in Berlin ein entsprechendes Mandat. Anders als bislang soll die Bundeswehr dabei künftig auch helfen, den illegalen Waffenhandel zu unterbinden.
Gao (epd). Wenigstens die Schafe haben ihn nicht enttäuscht. Sie haben Amadou Cissé zwei Junge geboren, jetzt hat er vier Tiere. Der 37-Jährige wohnt in der Ortschaft Bara, etwa 60 Kilometer von Gao entfernt, einer von drei Städten im Norden Malis. Cissé hofft, bald wieder eine Schafherde zu haben - wie früher. "Ich bin dankbar dafür", sagt er. "Es ist ein Neuanfang."
Genf (epd). Die Vereinten Nationen beklagen einen Milliarden-Fehlbetrag bei der Finanzierung der humanitären Hilfe in diesem Jahr. Bislang sei nur gut ein Viertel der benötigten Gelder für die Unterstützung von Millionen bedürftiger Menschen eingegangen, teilte ein UN-Sprecher am Dienstag in Genf mit.
Berlin (epd). Tausende Menschen sind am Wochenende deutschlandweit auf die Straße gegangen, um ein Zeichen gegen Fremdenhass zu setzen. Zu Menschenketten unter dem Motto "Hand in Hand gegen Rassismus für Menschenrechte und Vielfalt" hatte ein Bündnis von kirchlichen Organisationen, sozialen Vereinen und Wohlfahrtsorganisationen aufgerufen.
Berlin (epd). Knapp 40 Hilfsorganisationen, Verbände und religiöse Einrichtungen rufen dazu auf, mit Menschenketten in fünf deutschen Städten ein Zeichen für ein vielfältiges und tolerantes Zusammenleben in Deutschland zu setzen.
Genf (epd). Kaum ein Tag vergeht ohne neue Schreckensmeldung: von den Kriegen in Syrien, Irak und Südsudan über Erdbeben und Stürme wie in Nepal oder den Philippinen bis hin zu den Dürren in vielen Teilen Afrikas. Rund 125 Millionen Opfer der Konflikte und Naturkatastrophen brauchen jeden Tag Hilfe zum Überleben.
Berlin (epd). Das System der humanitären Hilfe weltweit ist nach Ansicht von Entwicklungsexperten den heutigen Herausforderungen nicht mehr gewachsen. Es müsse dringend reformiert werden, um auf bewaffnete Konflikte sowie Auswirkungen des Klimawandels schneller und flexibler reagieren zu können, teilte der Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (Venro) am Mittwoch in Berlin mit.