Weltweit sind Millionen Menschen auf der Flucht vor Krieg, Gewalt, und zerstörten Lebensgrundlagen. Sie sind auf der Suche nach Sicherheit und Frieden. Das Recht auf Asyl ist ein Menschenrecht und darf niemandem verwehrt werden.
Hamburg (epd). Nach dem Sturz des syrischen Diktators Baschar al-Assad wird es jetzt zunächst um einen geordneten Übergang in Syrien gehen. „Nach vielen Jahrzehnten einer Diktatur lassen sich die Institutionen eines Staates nicht so schnell umbauen“, sagte der Politikwissenschaftler Jan Wilkens von der Universität Hamburg dem Evangelischen Pressedienst (epd).
Hamburg (epd). Nach dem Sturz des syrischen Diktators Baschar al-Assad ist für die Flüchtlingsbeauftragte der evangelischen Nordkirche, Dietlind Jochims, noch nicht abzusehen, wohin sich das Land bewegt. Sie hoffe auf einen Übergang zu mehr Freiheit und Sicherheit für die Bevölkerung Syriens, sagte Jochims im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd).
Nach dem Sturz des Assad-Regimes setzt das Bundesamt für Migration Asylverfahren für Syrer aus. Unterdessen wird über die mögliche Rückkehr syrischer Geflüchteter debattiert. Zu früh, sagen Regierungsvertreter, Experten und Menschenrechtler.
Darmstadt (epd). Eine mangelnde Unterstützung für nach Deutschland geflüchtete Menschen, kritisiert der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), Volker Jung. Es brauche die Bereitschaft, schutzsuchende Menschen kennenzulernen und ihnen dabei zu helfen, in einem fremden Land zurechtzukommen, sagte Jung einer Mitteilung der EKHN zufolge am Dienstag in Darmstadt.
Hannover, Berlin (epd). Das UN-Welternährungsprogramm sieht sich eigenen Aussagen zufolge nicht als Alternative für das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästinaflüchtlinge (UNRWA).
Limburg (epd). Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, hat jeder Form von Fremdenfeindlichkeit und Rassismus eine Absage erteilt. „Die weltweite Kirche kennt keine Fremden.
Genf, Beirut (epd). Der Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah-Miliz im Libanon zwingt laut dem UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR immer mehr Menschen in die Flucht. Rund 1,2 Millionen Menschen seien innerhalb und außerhalb des Landes vertrieben, erklärte die UNHCR-Regionaldirektorin für den Nahen Osten und Nordafrika, Rema Jamous Imseis, am Dienstag bei einer Videokonferenz.
Nairobi/Genf (epd). Eine Untersuchungsmission der Vereinten Nationen wirft den Kriegsparteien im Sudan schwere Verbrechen vor. Sowohl die Armee als auch die RSF-Miliz sowie ihre jeweiligen Verbündeten seien für eine Reihe von Menschenrechtsverstößen verantwortlich, heißt es in einem am Freitag in Genf veröffentlichten Bericht.
Nach dem 7. Oktober hat die israelische Völkerrechtsexpertin Cochav Elkayam-Levy begonnen, Verbrechen der Hamas gegen Familien, Frauen und Kinder zu dokumentieren. Die Stimmen der Opfer würden auch fast ein Jahr nach der Attacke zu wenig gehört.