Weltweit sind Millionen Menschen auf der Flucht vor Krieg, Gewalt, und zerstörten Lebensgrundlagen. Sie sind auf der Suche nach Sicherheit und Frieden. Das Recht auf Asyl ist ein Menschenrecht und darf niemandem verwehrt werden.

Flucht und Asyl

UN: Kriege, Klimawandel und Covid stürzen immer mehr Menschen in Not

Genf (epd). Immer mehr Menschen leiden laut den Vereinten Nationen unter anhaltenden Kriegen, dem Klimawandel und der Corona-Pandemie. Im kommenden Jahr seien voraussichtlich 274 Millionen Kinder, Frauen und Männer in Ländern wie Afghanistan und Äthiopien auf humanitäre Hilfe und Schutz angewiesen, erklärte der Notfallkoordinator der UN, Martin Griffiths, am Donnerstag in Genf.

Geschichten statt Schokolade – ein ganz besonderer Adventskalender

Die Flüchtlingsbeauftragte der Nordkirche Dietlind Jochims lädt ein, jeden Tag ab dem 1. Dezember ein Türchen im Adventskalender zum Thema #mutgeschichten zu öffnen. Die Erzählungen wollen nicht hinter ihren Türchen bleiben. Der Mut in ihnen soll auch die Leser*innen stärken. Gerade in der Müdigkeit dieses zweiten Corona-Winters können wir das besonders gut gebrauchen.

UN: Millionen Menschen in Äthiopien brauchen humanitäre Hilfe

Genf (epd). Im vom Bürgerkrieg geplagten Norden Äthiopiens sind laut den Vereinten Nationen mehrere Millionen Menschen zusätzlich auf humanitäre Hilfe angewiesen. Insgesamt benötigten dort 9,4 Millionen Menschen Nahrungsmittelhilfe, teilte das UN-Welternährungsprogramm (WPF) am Freitag in Genf mit. Besonders in der Region Amhara müssten mehr Menschen als zuvor unterstützt werden.

Anzeige in Den Haag wegen Verbrechen gegen Migranten in Libyen

Den Haag/Berlin (epd). Menschenrechtsorganisationen haben den Internationalen Strafgerichtshof aufgerufen, Ermittlungen wegen Verbrechen gegen Migranten in Libyen aufzunehmen. Das Europäische Zentrum für Verfassungs- und Menschenrechte (ECCHR) in Berlin teilte am Dienstag mit, gemeinsam mit anderen Organisationen in Den Haag Strafanzeige wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit einzureichen.

Vielvölkerstaat vor dem Kollaps?

Frankfurt a.M. (epd). Die Lage in Äthiopien wird immer auswegloser. Eine friedliche Lösung des Tigray-Konflikts, der auf immer mehr Regionen im Land übergreift, ist nicht in Sicht - und wie es scheint, nicht gewollt. „Beide Seiten wollen militärisch gewinnen“, sagt Redie Bereketeab, Wissenschaftler am Nordic Africa Institute im schwedischen Uppsala.

Äthiopien lässt mehrere Fahrer von UN-Hilfstransporten frei

Frankfurt a.M./New York (epd). Äthiopien hat mehrere Fahrer von UN-Hilfstransporten freigelassen. 34 der 70 in der vergangenen Woche festgenommenen Fahrer seien wieder frei, sagte ein UN-Sprecher am Montag (Ortszeit) in New York. Der Grund für die Festnahmen blieb weiter unklar.

Opferzahl bei Protesten gegen Militär im Sudan gestiegen

Frankfurt a.M./Khartum (epd). Die Zahl der Toten und Verletzten bei Protesten gegen das Militär im Sudan steigt: Mindestens acht Menschen seien zuletzt getötet und mehr als 200 verletzt worden, teilte die sudanesische Ärzte-Vereinigung CCSD am Montag mit. Insgesamt 23 Menschen wurden demnach seit dem Militärputsch vom 25. Oktober getötet.

Praktikum für entwicklungspolitischen Freiwilligendienst

Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden e.V. (AGDF) in Bonn sucht eine*n Praktikant*in im Projekt „Fortbildungsreihe als Multiplikator*in für Globales Lernen“ des evangelischen Forums entwicklungspolitischer Freiwilligendienst (eFeF). Das Projekt

45 Millionen Menschen unmittelbar von Hungersnot bedroht

Berlin, Rom (epd). Klimakrise, Konflikte und Corona lassen die Zahl der Menschen am Rande einer Hungersnot nach Warnungen des Welternährungsprogramms ansteigen. Weltweit seien 45 Millionen Menschen akut bedroht, erklärte das WFP am Montag in Rom. Zu Beginn des Jahres war die Zahl auf 42 Millionen geschätzt worden, 2019 waren 27 Millionen Menschen betroffen.