Weltweit sind Millionen Menschen auf der Flucht vor Krieg, Gewalt, und zerstörten Lebensgrundlagen. Sie sind auf der Suche nach Sicherheit und Frieden. Das Recht auf Asyl ist ein Menschenrecht und darf niemandem verwehrt werden.

Flucht und Asyl

IWF: Ukraine-Krieg könnte zu Unruhen in Afrika führen

Frankfurt a.M., Washington (epd). Eine aufgrund des Krieges in der Ukraine drohende Hungerkrise in Afrika könnte aus Sicht des Internationalen Währungsfonds (IWF) zu sozialen Unruhen auf dem Kontinent führen. Zu diesem Ergebnis kommt der IWF in seinem neuesten Wirtschaftsausblick für Afrika, der am Donnerstag veröffentlicht wurde.

Mali: Warum Europa verliert

Nairobi (epd). Die Übergangsregierung in Mali hat die für Februar angekündigten Wahlen verschoben und russische Soldaten ins Land geholt. In Deutschland wird die Beteiligung der Bundeswehr an einer UN- und einer EU-Mission zunehmend in Frage gestellt. Beide Mandate laufen im Mai aus. Fragen und Antworten zur aktuellen Lage in Mali:

Deutschland verlangt von Assad Ende von Folter und Tötungen

Genf (epd). Deutschland und andere westliche Länder haben bei den Vereinten Nationen von Syriens Assad-Regierung ein Ende der schweren Menschenrechtsverletzungen verlangt. Syriens Behörden müssten sofort und vollständig außergerichtliche Tötungen, Folter, willkürliche Festnahmen und Verschleppungen beenden, erklärte die deutsche Botschafterin bei den UN, Katharina Stasch, am Montag in Genf.

Mali: Hilfsorganisationen dringen auf Ausnahmen bei Sanktionen

Frankfurt a.M./Bamako (epd). Hilfsorganisationen warnen nach der Verhängung weiterer Sanktionen gegen Mali vor einer Verschärfung der humanitären Krise. Es brauche Ausnahmegenehmigungen für die Einfuhr von Hilfsgütern, forderte ein Bündnis von 13 Organisationen, darunter Oxfam und der Norwegische Flüchtlingsrat, am Mittwoch in Bamako.

Oldenburger Bischof: EKD braucht wieder einen Friedensbeauftragten

Oldenburg (epd). Nach Ansicht des Oldenburger Bischofs Thomas Adomeit braucht die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) schnellstmöglich wieder einen Friedensbeauftragten. „Ich halte diese Aufgabe nicht nur für wichtig, sondern für lebensnotwendig“, sagte er dem Evangelischen Pressedienst (epd).

UN fordern Hilfe für Versorgung afghanischer Geflüchteter im Iran

Teheran, Genf (epd). Bis zu 500.000 Menschen sind laut den UN in diesem Jahr aus Afghanistan in den Iran geflohen. Um diese Kinder, Frauen und Männer zu versorgen, bräuchten der Iran und die Bevölkerung mehr internationale Hilfe, forderte der UN-Hochkommissar für Flüchtlinge, Filippo Grandi, am Dienstag nach einem dreitägigen Besuch in Teheran.

UN: Kriege, Klimawandel und Covid stürzen immer mehr Menschen in Not

Genf (epd). Immer mehr Menschen leiden laut den Vereinten Nationen unter anhaltenden Kriegen, dem Klimawandel und der Corona-Pandemie. Im kommenden Jahr seien voraussichtlich 274 Millionen Kinder, Frauen und Männer in Ländern wie Afghanistan und Äthiopien auf humanitäre Hilfe und Schutz angewiesen, erklärte der Notfallkoordinator der UN, Martin Griffiths, am Donnerstag in Genf.

Geschichten statt Schokolade – ein ganz besonderer Adventskalender

Die Flüchtlingsbeauftragte der Nordkirche Dietlind Jochims lädt ein, jeden Tag ab dem 1. Dezember ein Türchen im Adventskalender zum Thema #mutgeschichten zu öffnen. Die Erzählungen wollen nicht hinter ihren Türchen bleiben. Der Mut in ihnen soll auch die Leser*innen stärken. Gerade in der Müdigkeit dieses zweiten Corona-Winters können wir das besonders gut gebrauchen.

UN: Millionen Menschen in Äthiopien brauchen humanitäre Hilfe

Genf (epd). Im vom Bürgerkrieg geplagten Norden Äthiopiens sind laut den Vereinten Nationen mehrere Millionen Menschen zusätzlich auf humanitäre Hilfe angewiesen. Insgesamt benötigten dort 9,4 Millionen Menschen Nahrungsmittelhilfe, teilte das UN-Welternährungsprogramm (WPF) am Freitag in Genf mit. Besonders in der Region Amhara müssten mehr Menschen als zuvor unterstützt werden.

Anzeige in Den Haag wegen Verbrechen gegen Migranten in Libyen

Den Haag/Berlin (epd). Menschenrechtsorganisationen haben den Internationalen Strafgerichtshof aufgerufen, Ermittlungen wegen Verbrechen gegen Migranten in Libyen aufzunehmen. Das Europäische Zentrum für Verfassungs- und Menschenrechte (ECCHR) in Berlin teilte am Dienstag mit, gemeinsam mit anderen Organisationen in Den Haag Strafanzeige wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit einzureichen.