Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) hat erneut die Europäische Union aufgefordert, den geflüchteten Deserteuren und Kriegsdienstverweigerern aus Russland und Belarus Schutz und Asyl zu gewähren.
Ein breites Bündnis von 28 zivilgesellschaftlichen Organisationen, darunter auch die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) und die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK), fordert die Mitglieder des Bundessicherheitsrates und die Fraktionsvorsitzenden der Regierungsparteien in einem Offenen Brief
Das Gesprächsforum der Ökumenischen FriedensDekade hat einen Plakatwettbewerb für die Gestaltung des grafischen Motivs zum Motto 2023 ausgeschrieben. „sicher nicht – oder?“ lautet das neue Motto, unter dem im kommenden Jahr vom 12. - 22. November die 43. Ökumenische FriedensDekade begangen wird.
Militär ist weltweit für über 5 % der Treibhausgas-Emissionen verantwortlich. Allerdings gibt es bisher kaum verlässliche Zahlen zu den Auswirkungen des Militär und von Kriegen auf das Klima. Weder im Kyoto-Protokoll noch im Pariser Klimaschutzabkommen wurden verbindliche Regeln zur statistischen Erfassung der Treibhausgas-Emissionen des Militärs festgelegt.
Auf das Schicksal der Kurden im Norden Iraks, in Syrien, der Türkei und im Iran macht die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) aufmerksam. "Im Schatten des Ukrainekriegs geschieht hier Unrecht an den Kurden, sowohl durch die Türkei wie auch durch den Iran", mahnt Wolfgang M. Burggraf, der Geschäftsführer des evangelischen Friedensverbandes.
Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) hat die Bedeutung des Klimaschutzes und der Klimagerechtigkeit nachdrücklich betont, aber auch auf die Klimafolgen durch Krieg und Militär hingewiesen. „Es besteht die große Gefahr, dass die Weltgemeinschaft die Ziele der Weltklimakonferenz von 2015 verfehlt“, mahnte EAK-Geschäftsführer Wolfgang M.
Das Motto der Ökumenischen FriedensDekade für das Jahr 2023 steht fest. Es lautet: „sicher nicht – oder?“. Auf seiner Sitzung in Kassel legte das Gesprächsforum der Ökumenischen FriedensDekade das Motto für die zehn Tage vor dem Buß- und Bettag im kommenden Jahr fest (5.-15. November 2023).
Mit einem festlichen Gottesdienst in der Antoniterkirche zu Köln zur Zertifikatsverleihung an dem 70 Gäste teilnahmen, ging der Qualifikationskurs für Kirchliche Friedensbildungsreferent*innen an Schulen zu Ende.
Kurz vor Ende der diesjährigen Ökumenischen FriedensDekade (6.-16. November) ziehen die Organisatoren eine erfreuliche Zwischenbilanz. Im Vergleich zu den Vorjahren wurde das Friedensthema in Kirchengemeinden und Friedensgruppen weitaus häufiger aufgegriffen.