Wenn die Kirchen heute den Krieg als ein Mittel der Politik verurteilen, folgen sie dem Paradigmenwechsel in der Beurteilung des Krieges in der Mitte des vorigen Jahrhunderts. Nach dem Erschrecken über die totale Kriegsführung in zwei Weltkriegen hatten die Kirchen sich für die Ächtung und Überwindung des Krieges als einem Mittel der Politik ausgesprochen.
Die Diakonie Katastrophenhilfe leistet als humanitäre Hilfsorganisation in Notsituationen – dazu gehören auch Kriege und Bürgerkriege – humanitäre Hilfe. Diese Hilfe wird auf der Grundlage der humanitären Prinzipien geleistet.
Nach zwanzig Jahren Mitarbeit in der Arbeitsgruppe Rüstungsexporte der Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) und seit 1997 Mitautor der jährlichen von dieser Arbeitsgruppe erstellten Rüstungsexportberichte der Kirchen muss ich feststellen: Deutschland bleibt in der Rangliste der Rüstungsexportländer auf dem dritten Platz in der Welt und deutsche Waffen werden weiterhin in Kriegen
Diese Rede ist gerade für die Kirche interessant, da der Bundespräsident – als Theologe – bewusst christliche Begriffe benutzt und Bezüge herstellt. Jedoch ist die Rede sehr umstritten.
„Wir brauchen in unserer offenen und demokratischen Gesellschaft auch eine Rüstungsexportpolitik, die die selbst gesetzten und die Kriterien der Europäischen Union konsequent einhält.“
1. Es geht um die Bedeutung und die Kunst des Lassens in der Tradition gewaltfreien Lebens und Handelns. Handeln ist hier nicht nur zu verstehen als Tun sondern als ein bewusstes Verhalten oder eine Haltung, die sich auch in einem Unterlassen ausdrücken kann.
Die Aussetzung der Wehrpflicht hat in den Beratungsstrukturen der evangelischen Krichen zu Veränderungen geführt. Die neuen Strukturen wurden auf dem Treffen der Kirchenkreisbeauftragten Kriegsdienstverweigerung/Zivildienstleistende (KDV/ZDL) am 27.06.2011 gemeinsam mit dem zuständigen Dezernenten Herrn OLKR Kiefer und Vertreter/innen der Freiwilligendienste im Raum der Ev.-luth.
„Das Beste am Judentum sind weit mehr noch als die Lehren die lebendigen Menschen“, schreibt Leo Baeck 1922 in seinem Buch „Das Wesen des Judentums“. Das gilt auch für das Christentum, und zu den Besten des 20.