Köln (epd). Eine Mehrheit der Deutschen (68 Prozent) spricht sich in einer Umfrage gegen eine zuletzt diskutierte militärische Unterstützung für Israels Armee im Nahostkrieg aus. Diese mehrheitliche Ablehnung zieht sich durch alle Parteianhängerschaften, wie der am Donnerstagabend veröffentlichte ARD-Deutschlandtrend ergab.
Leverkusen (epd). Das Netzwerk Coordination gegen Bayer-Gefahren (CBG) ruft für Freitag (9. August) in Leverkusen zu einer Protestaktion wegen der Verwendung des Entlaubungsmittels Agent Orange im damaligen Vietnamkrieg auf. Der Protest findet einen Tag vor dem Internationalen Gedenktag für die Opfer des Agent Orange-Einsatzes in Vietnam statt, wie das Netzwerk am Donnerstag mitteilte.
Jerusalem, Frankfurt a.M. (epd). Trotz der angespannten Sicherheitslage fühlt sich der Vertreter der Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) in Israel, Joachim Lenz, in Jerusalem persönlich sicher. „Ich glaube weiterhin, dass Jerusalem nicht im Fokus der Raketenangriffe ist“, sagte der Propst dem Evangelischen Pressedienst (epd). Er nannte die Situation „surreal“.
Bonn/Hannover (epd). Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Friedrich Kramer, hat zu mehr Einsatz für eine atomwaffenfreie Welt aufgerufen.
München (epd). Der bayerische Antisemitismusbeauftragte Ludwig Spaenle plädiert für eine militärische Unterstützung im Nahost-Konflikt, sollte Israel Deutschland darum bitten.
Berlin (epd). Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat eine glaubwürdige Abschreckungspolitik gegenüber Russland gefordert. „Heute Außenpolitik zu machen bedeutet zu erkennen: das Prinzip Hoffnung wird uns vor Putins Russland nicht schützen“, schreibt Baerbock in einem Gastbeitrag für die „Bild am Sonntag“.
Düsseldorf (epd). Nach dem Verbot des „Islamischen Zentrums Hamburg“ mahnen Fachleute flankierende Bildungs- und Aufklärungsmaßnahmen zu islamistischen Extremismus an.
Seit mehr als einem Jahr dauert der Krieg im Sudan an. Nun ist Armeechef al-Burhan nur knapp einem Drohnenangriff entkommen. Kurz zuvor nannte die Armee Bedingungen für die Teilnahme an Friedensgesprächen.
Ein Benefizkonzert für die Not leidenden Menschen in Gaza sollte es werden - doch die angekündigten Redner sorgten schon vorab für Kritik. Einseitig pro-palästinensisch sei die Veranstaltung in der evangelischen Sendlinger Himmelfahrtskirche.
Osnabrück (epd). Die ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Margot Käßmann, warnt vor der Stationierung von US-Langstreckenwaffen in Deutschland. „Damit lassen sich Ziele in Russland angreifen, aber unser Land kann auch sehr schnell selbst zum Angriffsziel werden“, sagte sie im Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Dienstag/Online).