Frankfurt a.M./New York (epd). UN-Generalsekretär António Guterres hat vor einer weiteren Eskalation des Konflikts zwischen Israel und dem Jemen gewarnt. Insbesondere die jüngsten Luftschläge gegen den Flughafen in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa sowie Häfen und Kraftwerke seien alarmierend, erklärte Guterres in der Nacht auf Freitag im Internetdienst X.
Hannover/Berlin (epd). Die Welthungerhilfe ruft zu mehr Verhandlungsbereitschaft in internationalen Konflikten auf und warnt davor, Probleme durch das Kürzen von Hilfsleistungen zu verschärfen.
Bonn (epd). Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) hat in diesem Jahr einen deutlichen Anstieg von Beratungsfällen zu Wehrdienst und Kriegsdienstverweigerung erlebt.
Berlin, Nairobi (epd). Zu Weihnachten leidet laut Diakonie Katastrophenhilfe rund die Hälfte der Menschen im Sudan an Hunger. Für mehr als 100.000 könnte ausbleibende Hilfe den Tod bedeuten, mahnte das evangelische Hilfswerk am Montag in Berlin und rief zu dringender Unterstützung auf. „Hunger fällt nicht vom Himmel.
Hannover, Bethlehem (epd). Der Leitende Bischof der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD), Ralf Meister, hat bei einem Besuch im Westjordanland die Arbeit israelischer Friedensaktivisten, der „Rabbis for Human Rights“, gewürdigt.
Oberursel (epd). Der Salzburger Ostkirchen-Experte Dietmar Winkler hat vor der Erwartung gewarnt, dass sich in Syrien nach dem Sturz von Baschar al-Assad ein demokratischer Staat nach westlichen Vorstellungen entwickeln wird.
Berlin (epd). Amnesty International wirft der libanesischen Hisbollah Verstöße gegen das Völkerrecht vor. Drei von Amnesty dokumentierte Raketenangriffe der Miliz auf zivile Gebiete in Israel müssten als Kriegsverbrechen untersucht werden, erklärte die Menschenrechtsorganisation am Freitag in Berlin.
Berlin (epd). Zusammen mit Deutschland haben laut EU-Asylagentur bislang 15 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union die Asylverfahren für Menschen aus Syrien ausgesetzt. „Die EU-Staaten sind im Moment ziemlich vorsichtig“, sagte die Direktorin der Behörde, Nina Gregori, den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Online Donnerstag).
Die Stimmen, die Israel Genozid im Gaza-Streifen vorwerfen, werden mehr. Hilfs- und Menschenrechtsorganisationen sehen absichtlich verübte Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Die israelische Regierung weist die Vorwürfe zurück.
Die Kirchen kritisieren deutsche Rüstungsexporte: Sie fordern strengere Kontrollen und ein Exportgesetz. Auch an den Export an Israel stellen sie Bedingungen.