Bonn (epd). "Kriegsspuren" lautet das Motto der diesjährigen Ökumenischen Friedensdekade vom 6. bis 16. November. "Spuren des Krieges finden wir an vielen Orten.
Genf (epd). Die Vereinten Nationen erheben schwere Vorwürfe gegen syrische Rebellen-Gruppen. Die bewaffneten Aufständischen hätten in den vergangenen Tagen Dutzende Zivilisten durch den wahllosen Beschuss von Wohnvierteln in West-Aleppo getötet, teilten zwei UN-Vertretungen am Dienstag in Genf mit.
Aachen (epd). Die friedenspolitische Initiative Aachener Friedenspreis hat die Bundesregierung zu einem sofortigen Stopp aller Rüstungslieferungen aufgefordert.
Köln (epd). Der Kölner Erzbischof Rainer Maria Woelki hat mehr Anerkennung für die zahlreichen Zivilisten gefordert, die sich in Krisengebieten gegen Krieg und Ungerechtigkeiten einsetzen. Überall auf der Welt gebe es Menschen, die sich nicht mit der grausamen Realität abfinden wollten, sagte Woelki am Sonntag im Domradio.
Tübingen (epd). Die mediale Berichterstattung über die Kämpfe um die irakische Stadt Mossul ist nach Ansicht der Medienethikerin Jessica Heesen von einem neuen Trend geprägt.
New York / Genf (epd). Die Vereinten Nationen (UN) wollen im nächsten Jahr mit Verhandlungen über das Verbot von Atomwaffen beginnen. Eine große Mehrheit der UN-Mitglieder sprach sich am Donnerstag in New York (Ortszeit) im Ersten Ausschuss der Vollversammlung für eine Konferenz aus, die eine Ächtung und Abschaffung der Atomwaffen zum Ziel hat.
Berlin (epd). Der evangelische Militärbischof Sigurd Rink hat die Verantwortung des Staates für die Sicherheit seiner Bürger betont. "Eine der vornehmsten Aufgaben eines Staates ist, für Recht und Frieden zu sorgen", sagte Rink nach einem vorab verbreiteten Redetext zur Eröffnung der 108.
Bonn/Bremen (epd). Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, hat die Bundesregierung zu mehr Anstrengungen für ein weltweites Atomwaffen-Verbot aufgefordert.
Berlin (epd). Die Bundesregierung hat in den ersten sechs Monaten des Jahres Einzelgenehmigungen für Rüstungsexporte im Wert 4,03 Milliarden Euro erteilt. Dies geht aus einem Bericht des Wirtschaftsministeriums hervor, den das Kabinett am Mittwoch billigte. Fast ein Viertel des gesamten Genehmigungsvolumens für das erste Halbjahr betrifft Exporte an Algerien.