Bremen (epd). Vertreter aus acht Religionen wollen am 15. Januar ab 16 Uhr im Bremer Rathaus für den Frieden beten. Darunter sind neben Jesiden, Aleviten, Bahai, Buddhisten und Christen auch Hinduisten, Muslime und Juden, wie die Organisatoren am Mittwoch mitteilten.
Aachen (epd). Trotz weitgehend eingehaltener Waffenruhe in Syrien verschlechtert sich die Lage für die Bevölkerung nach Einschätzung internationaler Helfer. "Die Situation wird immer schwieriger", sagte Astrid Meyer von Misereor am Mittwoch dem Evangelischen Pressedienst (epd).
Calau (epd). Täglich an die 30 Kilometer, gut dreieinhalb Monate lang, das macht die Strecke von Berlin nach Aleppo. Mit weißen Fahnen haben sich an Weihnachten knapp 400 Frauen und Männer in einem Marsch für den Frieden am Tempelhofer Feld auf den rund 3.200 Kilometer langen Weg gemacht. Im April soll die zerbombte syrische Stadt erreicht sein.
New York/Bonn (epd). Der neue UN-Generalsekretär Antonio Guterres hat zum neuen Jahr eindringlich zu Frieden in der Welt aufgerufen. An seinem ersten Tag im Amt wolle er die Menschen bitten, einen gemeinsamen Neujahrsvorsatz zu fassen, erklärte er am Sonntag: "Den Frieden an erste Stelle zu setzen."
Berlin (epd). Nach dem Terroranschlag von Berlin hat Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) die muslimischen Verbände in Deutschland dazu aufgerufen, der Herausforderung durch den islamistischen Extremismus zu begegnen.
Genf (epd). Der UN-Sondergesandte für Syrien, Staffan de Mistura, hat die angekündigte Waffenruhe in dem Bürgerkriegsland begrüßt. Die Waffenruhe werde das Leben vieler Zivilisten retten, erklärte de Mistura am Donnerstag in Genf. Während des Schweigens der Waffen sollten die notleidenden Menschen in Syrien mit Hilfsgütern versorgt werden.
München (epd). Der Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerks missio, Monsignore Wolfgang Huber, warnt vor Gleichgültigkeit gegenüber Kriegen und Konflikten weltweit.
Berlin (epd). Der Berliner Grünen-Politiker Özcan Mutlu hat die Oberhäupter von Moscheegemeinden zur Zusammenarbeit mit Sicherheitsbehörden aufgefordert. "Wenn ein Imam merkt, dass jemand sich merkwürdig verhält und er sich radikalisiert, dann ist es auch die Pflicht der Geistlichen, dagegen etwas zu unternehmen", sagte Mutlu der "Bild"-Zeitung (Mittwoch).
Washington (epd). Gemeinsam mit US-Präsident Barack Obama hat der japanische Premierminister Shinzo Abe in Pearl Harbor der Opfer des japanischen Luftangriffs vor 75 Jahren gedacht. Sein "aufrichtiges und immerwährendes Beileid" gelte "den Seelen derer, die dort ihr Leben verloren haben", sagte Abe am Dienstag (Ortszeit) auf der zu Hawaii gehörenden Pazifikinsel Oahu.
Bremen (epd). Der kirchliche Friedensbeauftragte Renke Brahms wünscht sich von der internationalen Gemeinschaft nach dem Ende der Kämpfe im nordsyrischen Aleppo eine entschlossene Hilfe für die geflüchteten Menschen.