missio-Präsident: Kriege dürfen uns nicht gleichgültig sein
München (epd). Der Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerks missio, Monsignore Wolfgang Huber, warnt vor Gleichgültigkeit gegenüber Kriegen und Konflikten weltweit. "Die Schicksale der Menschen, die davon betroffen sind, müssen uns bewegen, müssen und zum Engagement führen", sagte Huber am Donnerstag laut Mitteilung in München anlässlich des bevorstehenden Weltfriedenstages am 1. Januar. Jeder könne etwas zu Frieden und Gewaltlosigkeit beitragen, etwa durch Engagement im persönlichen Umfeld oder indem man sich für unter Gewalt und Unterdrückung leidende Menschen einsetze.
Der Weltfriedenstag der katholischen Kirche wurde vor 50 Jahren von Papst Paul VI (1963-1978) eingeführt, der Weltfriedenstag 2017 steht unter dem Motto "Gewaltfreiheit: Stil einer Politik für den Frieden". Der missio-Präsident wird am Sonntag um 15 Uhr in einem Gottesdienst der katholischen Laienorganisation Sant'Egidio zum Weltfriedenstag in der Bürgersaalkirche in München predigen.