Oranienburg (epd). Als "Selbstmord" wurde sein Tod im nationalsozialistischen Deutschland ausgegeben. Doch der angebliche Suizid von Erich Mühsam (1878-1934) war in Wirklichkeit ein Mord: Der Schriftsteller wurde in der Nacht zum 10. Juli 1934 im KZ Oranienburg von der SS umgebracht.
Bielefeld/Büchel (epd). Der Friedensbeauftragte der westfälischen Kirche, Heiner Montanus, ruft zu einer Beteiligung am Aktionstag am Fliegerhorst Büchel in der Eifel auf.
Genf/Tripolis (epd). Ein Luftangriff auf ein Internierungslager für Flüchtlinge und Migranten in Libyen hat international Bestürzung ausgelöst. Der UN-Hochkommissar für Flüchtlinge, Filippo Grandi, erklärte am Mittwoch in Genf, Zivilisten dürften niemals ein militärisches Ziel sein.
Hannover/Aurich (epd). Der Humanistische Verband Niedersachsen fordert eine eigene humanistische Beratung und Seelsorge unter anderem bei Polizei und Bundeswehr.
Nürnberg (epd). Jungen und Mädchen sollen in ihren Kinderzimmern abrüsten. Unter dem Motto "Für weltweite Abrüstung! Sammelt eure Spielzeugwaffen!" sammelt das Spielzeugmuseum in Nürnberg Spielzeugwaffen aus aller Welt ein, teilte die Stadt Nürnberg am Dienstag mit. Bis zum 10. Oktober nehme das Museum Waffen im Foyer des Spielzeugmuseums entgegen.
Berlin (epd). Der evangelische Militärbischof Sigurd Rink hat den Aussagen des CDU-Politikers Friedrich Merz über einen Rechtsruck von Soldaten hin zur AfD widersprochen. "Die Bundeswehr kenne ich als verlässliche Parlamentsarmee", sagte Rink der "Bild am Sonntag" in Berlin.
Büchel/Bonn (epd). Mit einem Aktionstag am Fliegerhorst Büchel in der Eifel wollen Christen aus evangelischen Landeskirchen und der katholischen Friedensorganisation Pax Christi am 7. Juli ein Zeichen gegen Atomwaffen setzen.
Berlin (epd). Die Bundesregierung will den Export von Kleinwaffen weiter einschränken und hat dafür seit 20 Jahren geltende Richtlinien verschärft. Wie das Bundeswirtschaftsministerium mitteilte, beschloss das Kabinett am Mittwoch in Berlin, dass der Export von Kleinwaffen in sogenannte Drittländer grundsätzlich nicht mehr genehmigt werden soll.
Berlin (epd). Trotz massiver Kritik und internationaler Vereinbarungen gelangen bis heute europäische Rüstungsgüter in Krisenregionen, in denen gegen das humanitäre Völkerrecht verstoßen wird. Waffenfirmen gelingt es, auf Umwegen strengen Vorgaben zu entgehen.