Magdeburg/Frankfurt a.M. (epd). Zur politischen Wende 1989 in der ehemaligen DDR wäre es nach Einschätzung des Magdeburger Altbischofs Axel Noack auch ohne die Kirche gekommen.
Augsburg (epd). Knapp die Hälfte der Bundesbürger lehnt laut einer Umfrage eine Beteiligung der Bundeswehr an einer möglichen internationalen Sicherheitszone in Syrien ab. Insgesamt 49 Prozent der Befragten erklärten, sie seien gegen eine deutsche militärische Beteiligung, wie aus einer repräsentativen Online-Erhebung des Instituts Civey für die "Augsburger Allgemeine" (Samstag) hervorgeht.
Frankfurt a.M. (epd). Besser hätte man es nicht planen können: Die Friedens-Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) findet 30 Jahre nach der friedlichen Revolution rund um den 9. November in Dresden statt. Die Jahrestagung steht noch dazu unter dem Leitwort der biblischen Jahreslosung aus Psalm 34: „Suche Frieden und jage ihm nach“.
Frankfurt a.M./Berlin (epd). Menschenrechtler werfen der Türkei vor, Hunderte Syrerinnen und Syrer rechtswidrig abgeschoben zu haben. "Bereits Monate vor dem Einmarsch türkischer Truppen in Nordsyrien schob die Türkei syrische Flüchtlinge in das vom Krieg zerrüttete Land ab", erklärte Amnesty International am Freitag in Berlin.
Berlin (epd). Der Bundestag hat für eine Fortsetzung der Beteiligung der Bundeswehr am Einsatz gegen den "Islamischen Staat" (IS) im Irak gestimmt. Bei der namentlichen Abstimmung votierten am Donnerstag 343 Abgeordnete mit ja, 274 Parlamentarier stimmten dagegen. Es gab drei Enthaltungen.
Frankfurt a.M. (epd). Die Kurdische Gemeinde in Deutschland wirft den beiden großen christlichen Kirchen vor, zu dem Einmarsch türkischer Truppen in Nordsyrien geschwiegen zu haben. "Bis auf einzelne mahnende Stimmen geben sich beide Kirchen sehr bedeckt.
Berlin/Bonn (epd). Der Vorstoß zur Einrichtung einer internationalen Schutzzone in Nordsyrien bringt die Nato-Mitglieder nach Ansicht des Politikwissenschaftlers Andreas Heinemann-Grüder in Erklärungsnot.
Genf (epd). Auf dem Papier sieht der Vorschlag gut aus. Eine internationale Truppe soll eine Sicherheitszone im Norden Syriens schaffen, zur Deeskalation der Gewalt beitragen und eine Heimkehr von Flüchtlingen in dem Bürgerkriegsland ermöglichen. Russland und die Türkei sollen einbezogen werden.
Genf/Frankfurt a.M. (epd). Die türkische Militäroffensive gegen kurdische Milizen in Nordost-Syrien hat laut den Vereinten Nationen verheerende Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung. Mehr als 176.000 Menschen seien vor der Gewalt geflohen, darunter fast 80.000 Kinder, teilte das UN-Büro zur Koordinierung humanitärer Hilfe in Damaskus am Dienstag mit.
Frankfurt a.M./Berlin (epd). Viele nordsyrische Christen würden laut dem Nahost-Experten Otmar Oehring eine Rückkehr des Assad-Regimes in die Region einer türkischen Sicherheitszone vorziehen.