Hamburg (epd). Eine Mehrheit junger Erwachsener lehnt einer Umfrage zufolge die Rückkehr zur Wehrpflicht ab. 61 Prozent sehen darin einen erheblichen Eingriff in die persönlichen Grundrechte, wie eine von Greenpeace beauftragte repräsentative Umfrage unter 16- bis 25-Jährigen zeigt, die am Mittwoch veröffentlicht wurde.
Oldenburg (epd). Der Oldenburger Verfassungsrechtler Volker Boehme-Neßler hält eine Rekrutierung von Wehrdienstleistenden über ein Losverfahren für schwer vereinbar mit dem Grundgesetz.
Wie werden Bundeswehr-Einsätze legitimiert? Wie sieht es in einem Feldlager aus? Um solche Fragen geht es, wenn Hauptmann Farbacher vorträgt. Mit persönlichen Einblicken fesselt er die Schüler, muss sich aber auch kritischen Fragen stellen.
Union und SPD suchen weiter nach einem Kompromiss beim Wehrdienst. Es geht um die Frage, wie viel Pflicht das Gesetz schon vorsehen soll. Die SPD zeigt sich offen dafür, Ziele zu benennen, einen Automatismus zur Wehrpflicht lehnt sie aber weiter ab.
Christen aus aller Welt reisen Jahr für Jahr im Herbst zum Laubhüttenfest nach Israel, um ihre Solidarität mit den Juden zu bekunden. Dieses Mal erlebten sie dort Dankbarkeit, Freude, aber auch Skepsis nach der Verkündung des Friedensplans.
Bonn (epd). In der Diskussion über die Verbesserung der Wehrhaftigkeit der Bundeswehr sollte die Bundesregierung nach Auffassung der katholischen Bischöfe am Prinzip eines freiwilligen Wehrdienstes festhalten.
München (epd). Kardinal Reinhard Marx hat vor antidemokratischen Tendenzen in der Kirche gewarnt. „Wir haben viele Menschen unter uns, die keine Demokraten sind - darauf müssen wir achten“, sagte der Erzbischof von München und Freising laut einer Mitteilung vom Samstagabend. „Was von rechts außen kommt, ist immer spalterisch“, warnte Marx.
Hannover (epd). Der hannoversche Landesbischof Ralf Meister hat sich für ein verpflichtendes Gesellschaftsjahr für junge Menschen ausgesprochen. Er selbst habe im Zivildienst Menschen mit Behinderung befördert und Sterbende in ihren letzten Monaten gepflegt und empfinde diese Zeit als bis heute prägend, sagte der 63 Jahre alte Theologe der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ (Samstag).
Als Schlüsselfigur der venezolanischen Opposition wird Maria Corina Machado in ihrer Heimat bedroht und schikaniert. Nun erhält sie den Friedensnobelpreis - und nimmt öffentlich Bezug auf US-Präsident Trump, der den Preis auch gerne hätte.