Der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes, Hermann Gröhe, beklagt eine zu hohe Zahl von Todesopfern unter zivilen Helfern in Kriegen. Dies sei ein unhaltbarer Zustand, humanitäres Völkerrecht müsse wieder durchgesetzt werden.
"Gegen Null" sind die Chancen der evangelischen Kirche, dass ihre neue Friedensdenkschrift bei einem breiten Publikum ankommt, sagt der Kommunikationswissenschaftler Gerhard Vowe. Diese sei ein "Monolog", ein wirklicher Austausch sei unerwünscht.
Bisher können in Deutschland nur Männer verpflichtet werden, einen Dienst beim Militär oder im sozialen Bereich zu leisten. Die Frauen in der CDU fordern nun, dass auch junge Frauen den neuen Wehrdienst-Fragebogen ausfüllen müssen.
Die neue Friedensdenkschrift der evangelischen Kirche eröffnet nach Ansicht der Pfälzer Kirchenpräsidentin Dorothee Wüst "Diskussionsräume": Für den richtigen Weg zum Frieden gebe es keine eindeutige Antwort.
Der EKD-Friedensbeauftragte Kramer warnt vor dem neuen "Friedensrat": Das von US-Präsident Donald Trump vorgestellte Gremium untergräbt nach seiner Ansicht die Vereinten Nationen und setze statt auf Gerechtigkeit auf Macht, Geld und Einfluss.
Das US-Wissenschaftsmagazin "Bulletin of the Atomic Scientists" hat die Zeiger seiner Weltuntergangsuhr von 89 auf 85 Sekunden vor Mitternacht vorgestellt. Der Menschheit gehe die Zeit für Reformen aus, hieß es.
Ethisches Rüstzeug für den Ernstfall: Einer Studie zufolge befürworten 95 Prozent der Soldaten in Auslandseinsätzen die Präsenz der Seelsorge. Diese könne als überparteilicher Ansprechpartner in Krisensituationen dienen und für Entlastung sorgen.
Vor mehr als 50 Jahren betrat Anni Lander Laszig erstmals Grönland. Seitdem hat sie die Insel immer wieder besucht. Umso größer ist die Empörung der in Kiel lebenden Pastorin angesichts des US-Anspruchs auf diesen besonderen Flecken Erde.
Medienwissenschaftler Orwa Eyade warnt: Der Syrienkonflikt droht von außen ethnisiert zu werden. Warum er das für gefährlich hält - und welche Rolle Medien dabei spielen.