hre politischen Gegner verunglimpften Bertha von Suttner als "Friedensbestie". Doch davon ließ sich die überzeugte Pazifistin nicht beeindrucken. Vor 120 Jahren, am 10. Dezember 1905, erhielt sie als erste Frau den Friedensnobelpreis.
In der Debatte um den Wehrdienst spricht sich der Bielefelder Superintendent Bald für ein allgemeines Pflichtjahr aus. Dienst in der Bundeswehr und sozialer Dienst seien gleichwertig. Die Diakonie plädiert für einen Ausbau der Freiwilligendienste.
Die evangelische Kirche hat sich jüngst in der Debatte über Aufrüstung und Abschreckung neu positioniert. Der CDU-Experte Röwekamp lobt das Papier als hilfreich. Er sei stolz, dass sich die Kirche der Debatte annehme.
Die evangelische Kirche hat sich jüngst in der Debatte über Aufrüstung und Abschreckung neu positioniert. Der CDU-Experte Röwekamp lobt das Papier als hilfreich. Er sei stolz, dass sich die Kirche der Debatte annehme.
Am Freitag soll der Bundestag das Wehrdienst-Gesetz verabschieden. Kirchenvertreter betonen das Prinzip der Freiwilligkeit. Und wollen die Jungen stärker an Entscheidungen beteiligen.
Der evangelische Militärbischof Bernhard Felmberg sieht eine neue Ernsthaftigkeit im Soldatenberuf. Angesichts des Ausbaus der Truppe und neuer Herausforderungen müsse auch die Militärseelsorge gestärkt werden.
Wie denken eigentlich altgediente Soldatinnen und Soldaten an ihre Anfänge bei der Bundeswehr zurück? In einem Beraterkreis kommen Erinnerungen zur Sprache, die auch jungen Leuten heute bei der Entscheidung für oder gegen die Truppe helfen können.
Pastorin Ulrike Fendler aus dem ostfriesischen Leer gehört bundesweit zu den dienstältesten Seelsorgerinnen im evangelischen Militärpfarramt. Sie erfährt, dass die Sicherheitslage die Truppe bewegt, weil die Bedrohungen konkreter geworden sind.
Die 100 größten Waffenhersteller der Welt haben 2024 mehr Umsatz gemacht. Allein die vier größten deutschen Konzerne steigerten ihre Einnahmen nach Berechnungen des Friedensforschungsinstituts Sipri um mehr als ein Drittel.
Die Kirche kann nach Ansicht des Publizisten Jakob Augstein nicht politisch neutral sein. Sie müsse an ihren Werten festhalten und dürfe nicht mit dem Mainstream gehen. Die neue EKD-Friedensdenkschrift kritisiert Augstein als "Katastrophe".