Frankfurt a.M. (epd). Nach dem Rücktritt von Ministerpräsident Abdullah Hamdok ist die Lage im Sudan nach Einschätzung der Expertin Marina Peter gefährlich verfahren.
Frankfurt a.M./Bamako (epd). Der Vorschlag der Militärjunta in Mali, die für Februar geplanten Präsidentschaftswahlen um fünf Jahre zu verschieben, stößt auf harte Kritik. Der Sprecher eines Oppositionsbündnisses, Ismaël Sacko, bezeichnete das Vorhaben als unverantwortlich, wie der französische Auslandssender RFI am Dienstag berichtete.
Bremen (epd). Der Friedensbeauftragte der Bremischen Evangelischen Kirche, Jasper von Legat, hat vor zunehmenden völkischen und rassistischen Denkstrukturen in der Gesellschaft gewarnt.
München (epd). Nach dem Drohvideo eines bayerischen Bundeswehrsoldaten wegen einer möglichen bevorstehenden Impfpflicht hat die Generalstaatsanwaltschaft München die Ermittlungen an sich gezogen. Die Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus (ZET) habe das Verfahren von der Staatsanwaltschaft Traunstein übernommen, teilte die Münchner Behörde mit.
Oldenburg (epd). Nach Ansicht des Oldenburger Bischofs Thomas Adomeit braucht die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) schnellstmöglich wieder einen Friedensbeauftragten. „Ich halte diese Aufgabe nicht nur für wichtig, sondern für lebensnotwendig“, sagte er dem Evangelischen Pressedienst (epd).
Köln, New York (epd). Das UN-Kinderhilfswerk Unicef beklagt anhaltende Kinderrechtsverletzungen weltweit und eine zum Teil zunehmende Gewalt gegen Kinder in Kriegsgebieten. Für das zu Ende gehende Jahr lägen zwar noch nicht alle Daten vor, erklärte Unicef-Exekutivdirektorin Henrietta Fore am Freitag in New York.
Brüssel (epd). Die EU fordert knapp eine Woche nach dem jüngsten Massaker in Myanmar ein globales Waffenembargo gegen die dortige Militärjunta. „Angesichts der eskalierenden Gewalt braucht es vorbeugende Maßnahmen, darunter ein Waffenembargo“, erklärte der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell am Donnerstag in Brüssel.
Aachen, Köln (epd). Der frühere afghanische Außenminister Rangin Spanta hat das Leben von Frauen in Afghanistan als „Hölle“ bezeichnet. Seit der Machtübernahme Mitte August komme es tagtäglich zu systematischer Diskriminierung, Folterung und Ermordung von jenen, die „gegen den Lebensentwurf der Taliban sind“, sagte Spanta dem Deutschlandfunk am Donnerstag.
London/Yangon (epd). Unter den mehr als 35 ermordeten Zivilisten in Myanmar befinden sich auch die zwei bislang vermissten Mitarbeiter von „Save the Children“. Es handele sich um zwei junge Väter im Alter von 32 und 28 Jahren, teilte die Hilfsorganisation am Dienstag in London mit.