Frankfurt a.M./Yangon (epd). Ein neues Massaker an Zivilisten in Myanmar sorgt unter Menschenrechtlern für Entsetzen und Empörung. Am Samstagabend mehrten sich Berichte, wonach im östlichen Bundesstaat Kayah (Karenni) die verkohlten Leichen von mehr als 30 Menschen in ausgebrannten Fahrzeugen gefunden wurden.
Nürnberg (epd). In einem Spielzeugmuseum freuen sich Besucherinnen und Besucher über Teddybären, Puppenküchen und Modellbahnen. Kann man ihnen zwischen nostalgischen Spieluhren und Barbiepuppen mit Themen wie weißer männlicher Dominanz, Kolonialgeschichte und Sklaverei kommen? Die Leiterin des Nürnberger Spielzeugmuseums Karin Falkenberg und ihr Team finden, dass man das muss.
Genf (epd). Der Präsident von „Ärzte ohne Grenzen“, Christos Christou, prangert zunehmend grausame Angriffe auf Helfer und Gesundheitseinrichtungen in Kriegsgebieten an. „Was wir in bewaffneten Konflikten erleben, ist extrem schockierend“, sagte Christou dem Evangelischen Pressedienst (epd) in Genf anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Hilfsorganisation.
Bielefeld/Bonn (epd). Die Botschaft der Weihnachtsgeschichte ist nach Worten der Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Annette Kurschus, auch an die Menschen in der Pandemie gerichtet. Diese Geschichte sei „sehr wohl auch eine für alles Volk, von pandemischem Ausmaß“, sagte Kurschus an Heiligabend in einem Gottesdienst in Bielefeld.
Frankfurt a.M./Bamako (epd). Die Militärjunta in Mali bestreitet, russische Söldner einzusetzen. Die Unterstellungen westlicher Regierungen entbehrten jeglicher Grundlage, hieß es in einer offiziellen Erklärung, die am Freitagabend im staatlichen Fernsehen verlesen wurde. Bei den russischen Mitarbeitern handle es sich um Ausbilder, die die Armee des westafrikanischen Landes unterstützten.
Sanaa, Genf (epd). Großer Geldmangel zwingt das Welternährungsprogramm der UN zur Kürzung seiner Lebensmittelhilfe für hungernde Menschen im Jemen. Die Rationen für acht Millionen Bedürftige in dem Konfliktland würden ab Januar verringert, teilte das WFP am Mittwoch in Jemens Hauptstadt Sanaa mit.
Aachen (epd). Dieser Winter ist für die Menschen in Afghanistan nach Einschätzung von internationalen Helfern einer der schlimmsten der vergangenen zwei Jahrzehnte. „Die Not ist unvorstellbar, alle Nahrungsmittel-Reserven sind aufgebraucht“, erklärte das katholische Hilfswerk Misereor am Mittwoch unter Bezug auf Berichte von Partnerorganisationen vor Ort.
Teheran, Genf (epd). Bis zu 500.000 Menschen sind laut den UN in diesem Jahr aus Afghanistan in den Iran geflohen. Um diese Kinder, Frauen und Männer zu versorgen, bräuchten der Iran und die Bevölkerung mehr internationale Hilfe, forderte der UN-Hochkommissar für Flüchtlinge, Filippo Grandi, am Dienstag nach einem dreitägigen Besuch in Teheran.