Berlin (epd). Der Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Friedrich Kramer, hat die von der Bundesregierung zugesagten Waffenlieferungen an die Ukraine kritisiert.
Speyer (epd). Der pfälzische Friedenspfarrer Detlev Besier hat dazu aufgerufen, angesichts des Kriegs in der Ukraine nicht den Einsatz für eine friedliche Weltordnung aufzugeben.
Bielefeld (epd). Zu Verhinderung einer weiteren Eskalation im Krieg in der Ukraine spricht sich der Konfliktforscher Andreas Zick für eine europäische Friedensmission aus. „Europa braucht einen stabilen Plan für die Friedenssicherung und nicht nur für eine neue Rüstungspolitik“, sagte Zick in Bielefeld dem Evangelischen Pressedienst (epd).
Köln (epd). „Mir ist überhaupt nicht nach Feiern zumute. Aber ich habe Verständnis für alle, die feiern“, fasste die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) die Bandbreite der Gefühle in der Karnevalshochburg Köln am Rosenmontag zusammen. Reker sprach auf dem Chlodwigplatz zu Beginn der Großdemonstration gegen den Krieg in der Ukraine.
Berlin (epd). Nach dem russischen Überfall auf die Ukraine vollzieht Deutschland eine verteidigungspolitische Kehrtwende. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) gab die bisherige deutsche militärische Zurückhaltung auf und kündigte am Sonntag im Bundestag in Berlin eine deutliche Aufrüstung zur Wahrung der Sicherheit in Europa an.
Berlin, Bielefeld (epd). Der Bundestag debattiert über Konsequenzen aus dem russischen Angriff auf die Ukraine und in unmittelbare Nähe demonstrieren Hunderttausende für Frieden: Berlin hat am Sonntag ganz im Zeichen des Kriegs in der Ukraine gestanden. „Wir haben Krieg in Europa“, sagte Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (SPD) zur Eröffnung der Sondersitzung des Parlaments.
Berlin (epd). „Ich möchte keinen Krieg. Oma und Opa sind in Russland, jetzt kann ich sie nicht mehr besuchen“, sagt Dunja. Die fünfjährige Berliner Halb-Russin hat ein buntes Schild mit einer großen gelben Sonne, bunten Blumen und einem Friedensengel gemalt, das sie bei der Anti-Kriegs-Demonstration vor sich her trägt.
Bonn (epd). Als „bitteren Rückschritt“ für die Friedensbewegung hat der Geschäftsführer der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF), Jan Gildemeister, die russische Invasion in der Ukraine bewertet. Der russische Überfall sorge für „Trauer, Mitgefühl, Wut und Ohnmacht“, erklärte Gildemeister in einem am Freitag in Bonn veröffentlichten Rundbrief an die AGDF-Mitglieder.