Erfurt (epd). Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) tritt für die Genehmigung von Waffenlieferungen an die ukrainische Regierung in jedem notwendigen Umfang ein. Das Völkerrecht räume einem Staat, wenn er von einem anderen Staat angegriffen werde, das Recht auf Selbstverteidigung ein, sagte Ramelow dem Evangelischen Pressedienst (epd) in Erfurt.
Bremen (epd). Im Krieg Russlands gegen die Ukraine kann aus Sicht des Osteuropa-Experten Wolfgang Eichwede für den Westen nur eine militärische Niederlage Putins das Ziel sein.
Lübeck-Travemünde (epd). Die zweitägige Sondertagung der evangelischen Nordkirchen-Landessynode zu friedensethischen Fragen ist am Freitag in Lübeck-Travemünde gestartet. Seit Februar scheine die Welt eine andere zu sein, sagte Generalstabsoffizier Michael Strunk von der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg in seinem Impulsvortrag.
Osnabrück (epd). Die Lieferung schwerer Waffen in die Ukraine kann nach Ansicht des Osnabrücker Friedens- und Konfliktforschers Ulrich Schneckener die Chance für Friedensverhandlungen mit Russland erhöhen.
Emden (epd). Die Präsidentin des evangelischen Hilfswerks „Brot für die Welt“, Dagmar Pruin, hat angesichts des russischen Angriffskrieg auf die Ukraine gefordert, mehr Gelder für zivile Krisenprävention und Konfliktbearbeitung in den Bundeshaushalt einzuplanen.
Emden (epd). Das Kirchenparlament der Evangelisch-reformierte Kirche hat seine Frühjahrstagung mit einem Gebet und einer Schweigeminute für den Frieden in der Ukraine begonnen. „Der Angriffskrieg auf die Ukraine überschattet in diesen Tagen alles.
Berlin/Meseberg (epd). Nach neun Jahren beendet die Bundeswehr endgültig die Ausbildung der malischen Armee. Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) kündigte am Mittwoch am Rande der Kabinettsklausur in Meseberg an, dass die deutsche Teilnahme an der EU-Ausbildungsmission EUTM in Mali in dem westafrikanischen Land eingestellt werde.
Nairobi (epd). Der junge Mann hat Zuflucht auf einem der Viehmärkte der malischen Hauptstadt Bamako gesucht. Er möchte aus Sicherheitsgründen anonym bleiben und heißt hier Adama Cissé. Nach eigenen Angaben ist er ein Überlebender des Massakers von Moura. In dem Ort in Zentralmali haben Soldaten und ihre russischen Verbündeten zwischen Ende März und Anfang April bis zu 300 Menschen umgebracht.
Moers (epd). Der frühere EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider hält Waffenlieferungen an die Ukraine für legitim, kritisiert aber einen „Wettlauf“ in der politischen Debatte über militärische Unterstützung.
Karlsruhe (epd). Mit Sorge beobachtet der frühere EKD-Ratsvorsitzende und badische Altbischof Klaus Engelhardt den Krieg in der Ukraine. Durch die Lieferung von schweren Waffen „könnten wir in eine eskalierende Bewegung hineinkommen“, sagte Engelhardt im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd). Der evangelische Theologe, der am 11.