Nationalismus, Machtpolitik und Migrationsfeindlichkeit können nach Ansicht der rheinischen Kirche nicht christlich legitimiert werden. Die Umdeutung christlicher Werte dürfe nicht geduldet werden, fordert die Synode der evangelischen Landeskirche.
Mehr als 50 Staaten haben den Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnet. Dennoch bleibe die Gefahr durch die Bomben und Raketen real, mahnt der kirchliche Friedensbeauftragte Felix Paul.
Seit Monaten wird gegen Fallschirmjäger der Bundeswehr in Zweibrücken ermittelt, auch wegen sexualisierter Übergriffe. Jetzt ruft die Antidiskriminierungsbeauftragte des Bundes die Verantwortlichen dazu auf, Soldatinnen vor Belästigung zu schützen
Atomwaffen dürfen nach Ansicht des Theologen Thorsten Latzel keine Denkoption sein. In der Friedensethik hält der rheinische Präses auch die pazifistische Haltung für nötig. Besorgt zeigt er sich über wachsende Rüstungsausgaben.
Die ersten jungen Leute erhalten Post von der Bundeswehr. Sie sollen erklären, ob sie zum Wehrdienst bereit sind. Im vergangenen Jahr haben knapp 4.000 Menschen einen Antrag auf Kriegsdienstverweigerung gestellt, so viele wie seit Jahren nicht.
22.000 junge Erwachsene in Bayern erhalten in diesen Tagen Post vom Landesbischof mit einem Beratungsangebot zum Wehrdienst oder einem Freiwilligendienst. Hintergrund ist das Wehrdienst-Modernisierungsgesetz.
Vor einer Woche haben die USA Venezuelas bisherigen Staatschef Maduro gewaltsam aus dem Amt entfernt. Doch die Macht liegt einer Analystin zufolge weiter bei den Schlüsselfiguren des autoritären Regimes.
Der renommierte Preis des Westfälischen Friedens zeichnet in diesem Jahr das Nato-Bündnis aus. Als Zeichen dagegen will ein neuer Verein will nun mit einem alternativen Friedenspreis Engagement für Frieden und gegen Militarismus würdigen.
Die Zahl der Schulauftritte von Bundeswehrangehörigen ist auf einem hohen Niveau. Besuche finden nach Zahlen des Verteidigungsministeriums in etwa genauso häufig vor jüngeren Jahrgängen statt wie in der Oberstufe.
Köln (epd). Der Völkerrechtler Claus Kreß kritisiert einen Großteil der europäischen Staaten für ihren „doppelten Standard“ im Umgang mit Völkerrechtsbrüchen.