Die Friedensbewegung der DDR hat Erfurts Regionalbischöfin früh geprägt. Im November vertritt Friederike Spengler die Ökumenische Friedensdekade als Botschafterin.
Der Bayerische Verfassungsgerichtshof hat entschieden, dass Hochschulen nicht zur Zusammenarbeit mit der Bundeswehr verpflichtet werden dürfen. Das Klägerbündnis sieht darin einen Teilerfolg - es will die Bundeswehr auch nicht an Schulen haben.
Hamburg/Berlin (epd). Der Brigadegeneral a.D. Klaus Wittmann (79) kritisiert die religiöse Aufladung des Iran-Kriegs durch das Umfeld von US-Präsident Donald Trump als problematisch und politisch motiviert.
Anna-Nicole Heinrich, Synoden-Präses der Evangelischen Kirche in Deutschland, will eine Polarisierung in der Friedensdebatte vermeiden. Sowohl Freiwilligendienste als auch "der Gang zur Bundeswehr" könnten dem Frieden dienen.
Die Theologin Margot Käßmann bleibt auch vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs bei ihrer pazifistischen Grundhaltung. Über die neue Friedensdenkschrift ihrer Kirche ist sie "enttäuscht".
Heinrich Bedford-Strohm, Vorsitzender des Weltkirchenrats und ehemaliger bayerischer Landesbischof, hält den Krieg gegen den Iran für ethisch nicht vertretbar. Er warnt zugleich davor, ihn mit Verweis auf Dietrich Bonhoeffer zu legitimieren.
Weltweit haben die Waffentransfers zwischen Staaten zugenommen. Daten des Sipri-Instituts zeigen: Vor allem Europa rüstet auf. Die Welthungerhilfe äußert sich besorgt.
Der Weltkirchenrat sowie weitere ökumenische Bünde verurteilen den Krieg der USA und Isreals gegen den Iran. Es gebe keine göttliche Erlaubnis zum Töten, Zerstören, Vertreiben oder Besetzen.
Ein Friedenskongress hat sich kritisch mit der Friedensdenkschrift der EKD auseinandergesetzt. Der aktuelle und der frühere Friedensbeauftragte der EKD sehen darin den Pazifismus an den Rand gedrängt.