Ausgehend vom Konziliaren Prozess für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung engagieren sich seit Ende der 1980er Jahre Gremien der Kirchen verschiedener Konfessionen, christliche Gruppen und Friedensdienste im Kontext der weltweiten Ökumene. Gemeinsames Ziel der verschiedenen Aktivitäten ist es auch heute, Frieden zu fördern, Ungerechtigkeit zu bekämpfen und die Schöpfung Gottes zu bewahren.

Ökumene

Weltfriedenstreffen mit Prominenz aus Politik und Religion

Osnabrück/Münster (epd). Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sowie Repräsentanten von Kirchen und Religionen aus aller Welt werden sich vom 10. bis 12. September in Münster und Osnabrück zu einem internationalen Friedenstreffen versammeln.

Kölner Friedensmarsch setzt Zeichen gegen Terror und Gewalt

Köln (epd). Mit einem Friedensmarsch unter dem Motto "Nicht mit uns - Muslime und Freunde gegen Gewalt und Terror" haben am Samstag in Köln Hunderte Menschen gegen islamistischen Terrorismus, Krieg, Diktatur und Extremismus demonstriert.

Beteiligung am Kölner Friedensmarsch geringer als erwartet

Köln (epd). Die Beteiligung am Friedensmarsch "Nicht mit uns - Muslime und Freunde gegen Gewalt und Terror" am Samstag in Köln ist deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Die Veranstalter hatten mit rund 10.000 Teilnehmern gerechnet.

Weltkirchenrat begrüßt Pakt zum Atomwaffen-Verbot

Genf (epd). Der Weltkirchenrat hat die internationalen Verhandlungen über ein Verbot von Atomwaffen begrüßt. Die Menschheit müsse vor einem Einsatz der nuklearen Sprengköpfe bewahrt werden, betonte der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) am Mittwoch in Genf. Die Existenz des ganzen Planeten stünde auf dem Spiel.

Gabriel setzt auf Friedenspotenzial der Religionen

Berlin (epd). Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) setzt bei der Lösung gewaltsamer Konflikte und Krisen verstärkt auf den Dialog der Religionen. Man müsse ihre Kräfte dort freisetzen, wo Gesellschaften drohten auseinanderzudriften, sagte Gabriel am Montag bei der Konferenz "Friedensverantwortung der Religionen" in Berlin.

Gabriel setzt vor Konferenz auf Dialog der Religionen

Berlin (epd). Vor dem Kirchentag in Berlin setzt Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) auf den Dialog der Religionen. In einem Gastbeitrag für den Berliner "Tagesspiegel" (Sonntag) hob Gabriel wenige Tage vor Beginn des 36. Deutschen Evangelischen Kirchentages in Berlin und Wittenberg die Bedeutung der Religionen bei der Lösung von politischen und wirtschaftlichen Konflikten hervor.

EKD-Friedensbeauftragter betont Friedensverantwortung der Religionen

Bonn (epd). Die Verantwortung der Religionen für den Frieden in der Welt hat der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, unterstrichen. "Religionen müssen zum Frieden beitragen - und sie können in Konflikten friedensstiftende Impulse geben", sagte der Leitende Geistliche der Bremischen Evangelischen Kirche am Freitag in Bonn.

Gabriel lädt internationale Religionsvertreter ein

Berlin (epd). Zur internationalen Konferenz "Friedensverantwortung der Religionen" werden ab Sonntag rund 100 Vertreter von Religionsgemeinschaften aus Afrika, dem Nahen und Mittleren Osten und Europa in Berlin erwartet. Sie werden sich bis Dienstag über Ansätze der gesellschaftlichen Verantwortung von Religionen austauschen, wie das Auswärtige Amt in Berlin mitteilte.