Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

UN-Hochkommissar fordert Strafe für Vertreibung der Rohingya

Genf (epd). Sechs Jahre nach der brutalen Vertreibung der Rohingya aus Myanmar hat UN-Hochkommissar Volker Türk eine strafrechtliche Ahndung der Verbrechen gefordert. Die brutale Kampagne des Militärs gegen die muslimische Minderheit der Rohingya Ende August 2017 habe mutmaßlich den Charakter eines Völkermordes gehabt, erklärte der UN-Hochkommissar für Menschenrechte am Donnerstag in Genf.

Welt­ernährungs­programm: Im Kongo herrscht weltweit größte Hungerkrise

Genf (epd). In der Demokratischen Republik Kongo herrscht laut dem UN-Welternährungsprogramm (WFP) die größte Hungerkrise weltweit. Rund 25,8 Millionen Menschen in dem afrikanischen Land hätten nicht genug zu essen, warnte der Kongo-Landesdirektor des WFP, Peter Musoko, am Dienstag bei einer Videokonferenz.

Baerbock dankt humanitären Helfern für ihren Einsatz

Berlin (epd). Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat zum Welttag der humanitären Hilfe das Engagement von Helferinnen und Helfer gewürdigt. Für die Ärmsten und Schwächsten seien sie oft die einzige Hoffnung, erklärte Baerbock am Samstag. Humanitäre Helferinnen und Helfer zeigten ein menschliches Gesicht und nähmen teils riesige Gefahren auf sich.

Stiftung Preußischer Kulturbesitz regt Kriseninterventionsteam an

Berlin (epd). Durch den russischen Angriffskrieg in der Ukraine gibt es laut der Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) zufolge keinen Kulturaustausch mit Russland mehr. Alles, was in Kontakte mit russischen Institutionen investiert wurde, sei verloren, sagte SPK-Vizepräsident Gero Dimter dem „Tagesspiegel“ (Donnerstag): „Das ist wirklich bitter.“

Rufe nach Notfallplänen für Ortskräfte in Mali

Vor zwei Jahren kamen in Afghanistan nach dem Abzug internationaler Truppen die Taliban an die Macht, mit dramatischen Konsequenzen für die afghanischen Ortskräfte. Nun läuft der Abzug aus Mali. Unklar ist, was mit den lokalen Angestellten passiert.