Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Militärs verkünden Absetzung der Regierung im Niger

Ein weiterer Sahel-Staat ist offenbar in die Hände des Militärs gefallen: Im Niger haben Teile der Streitkräfte nach eigenen Angaben die Regierung abgesetzt. Das dürfte auch Folgen für den Abzug der Bundeswehr aus Mali haben.

EU-Außenbeauftragter "entsetzt" über Lage im Sudan

Brüssel (epd). Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell hat große Besorgnis über die Lage im umkämpften Sudan geäußert. „Die Europäische Union ist entsetzt über die Brutalität und die völlige Missachtung der Zivilbevölkerung durch die Krieg führenden Parteien“, erklärte Borrell am Donnerstag in Brüssel.

Jürgen Grässlin: Schießverweigerung "aus Gründen der Nächstenliebe"

Freiburg (epd). Die schlimmste Form der Umweltzerstörung ist nach Ansicht von Jürgen Grässlin der Krieg. Das Militär sei weltweit der sechstgrößte Klimakiller, schreibt der Freiburger Rüstungsgegner in seinem autobiografischen Buch „Einschüchtern zwecklos“. „Das muss sich schnellstmöglich ändern, will die Menschheit überleben“, sagte er dem Evangelischen Pressedienst (epd).

KDV in Russland: "Moralisch gerechtfertigter Widerstand"

Russische Kriegsdienstverweigerer haben eine "moralische Rechtfertigung", sich dem Kriegseinsatz in der Ukraine zu entziehen, meinen Europaparlamentarier aus verschiedenen Fraktionen. Sie fordern von der EU, den Kriegsgegnern Asyl zu gewähren.

Guterres umreißt eine Neue Agenda für den Frieden

New York, Genf (epd). Die Welt befindet sich laut UN-Generalsekretär António Guterres in einer neuen und gefährlichen Ära. Die Zeit sei von den größten geopolitischen Spannungen und dem intensivsten Wettbewerb zwischen Großmächten seit Jahrzehnten geprägt, warnte Guterres am Donnerstag (Ortszeit) in New York bei der Vorstellung seines Grundsatzpapiers „Neue Agenda für den Frieden“.

UN: Mindestens 40 Tote in Ost-Kongo innerhalb von drei Tagen

Kampala/New York (epd). Die Vereinten Nationen sind besorgt über die jüngste Eskalation der Gewalt im Osten der Demokratischen Republik Kongo. Allein in der vergangenen Woche seien in der Ituri-Provinz innerhalb von drei Tagen mindestens 40 Menschen von bewaffneten Gruppen getötet worden, sagte ein UN-Sprecher am Dienstag (Ortszeit) in New York.