Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Bündnis ruft zu Aktionen zum Weltfriedenstag auf

Bonn (epd). Unter dem Motto „Stoppt das Töten in der Ukraine“ ruft ein Bündnis von Friedens- und Menschenrechtsorganisationen für die Zeit vom 18. bis 24. September zu Antikriegsaktionen auf. Anlass ist der immer brutaler werdende Krieg gegen die Ukraine, wie es in dem Aufruf heißt, der am Freitag in Bonn von der Evangelischen Friedensarbeit im Raum der EKD verbreitet wurde.

Bündnis ruft zu Aktionen für einen Stopp des Krieges gegen die Ukraine auf

Für einen Waffenstillstand und für Verhandlungen soll es vom 18. September über den UN-Weltfriedenstag am 21. September bis zum 24. September 2023 bundesweit Antikriegsaktionen geben – ein Bündnis von mehr als zehn Friedens- und Menschenrechtsorganisationen ruft dazu auf. Der Aufruf kann von weiteren Gruppen unterzeichnet werden.

Ischinger: Stehen außen- und sicherheitspolitisch vor Trümmerhaufen

Münster (epd). Der frühere Botschafter Wolfgang Ischinger blickt kritisch auf die deutsche Sicherheitspolitik. „Wir stehen außen- und sicherheitspolitisch vor einem Trümmerhaufen“, sagte der Präsident des Stiftungsrats der Stiftung Münchner Sicherheitskonferenz am Mittwochabend in Münster.

Putschisten im Niger zeigen weiter kein Einlenken

Eineinhalb Wochen nach dem Putsch ist keine Lösung der Krise im Niger in Sicht. Ein Ultimatum des regionalen Staatenbundes Ecowas blieb zunächst ohne Folgen. Die Bundesregierung sendet den Putschisten eine Warnung.

"Ich möchte, dass der Krieg vorbei ist"

Leonid Kamenskij hat in einem Seniorenheim in Hannover Zuflucht gefunden. Eigentlich wollte er seine Heimat in der Ukraine nicht verlassen. Krieg, Verfolgung und Todesangst hat der Sohn eines Juden schon in seiner Kindheit erlebt.

Rückschlag für Vermittlungsbemühungen im Niger

Nach dem Putsch im Niger bittet der abgesetzte Präsident Bazoum das Ausland um Hilfe bei der Rückkehr zur Demokratie. Ein Ultimatum des regionalen Staatenbundes Ecowas läuft am Sonntag aus.

Sahel-Experte kritisiert Sanktionen gegen den Niger

Kampala, Niamey (epd). Nach dem Putsch gegen den Niger verhängte Sanktionen könnten nach Einschätzung des Sahel-Experten Olaf Bernau die Macht der Generäle festigen. „Die Wirtschaftssanktionen von Ecowas werden die ökonomische Krise weiter verschärfen“, sagte der Soziologe und Publizist dem Evangelischen Pressedienst (epd).