Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Bericht: Zahl der Flüchtlinge aus Ukraine kaum noch gestiegen

Osnabrück (epd). Die Zahl der Kriegsflüchtlinge, die aus der Ukraine nach Deutschland geflohen sind, ist einem Zeitungsbericht zufolge im vergangenen Jahr kaum noch gestiegen. Nach Angaben des Bundesinnenministeriums seien zum Stichtag 25.

Bischof Genn: Nicht an Kriege gewöhnen

Münster (epd). Der Münsteraner Bischof Felix Genn hat davor gewarnt, sich durch Kriege in der Welt abstumpfen zu lassen. „Wir dürfen hier nicht nachlassen, darauf hinzuweisen, dass jeder Krieg Unrecht ist und Leben zerstört“, sagte der katholische Bischof am Sonntag in seiner Silvesterpredigt in der Sankt-Lamberti-Kirche in Münster.

Nahost-Experte fordert größeres Engagement der arabischen Welt

Regensburg (epd). Der international renommierte Politologe Stephan Bierling sieht derzeit geringe Chancen für eine Stabilisierung der Lage im Mittleren Osten. Weder Israel noch die Hamas hätten eine Exit-Strategie, sagte er dem Evangelischen Pressedienst (epd).

EKD-Ratsvorsitzende sorgt sich um Kinder in Kriegen

Osnabrück/Hamburg (epd). Die amtierende Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Kirsten Fehrs, mahnt zu Weihnachten zum Einsatz für Kinder in Kriegen und Konflikten. Die Bilder aus Kriegsgebieten gingen unter die Haut, schreibt die Hamburger Bischöfin in einem Beitrag für die „Neue Osnabrücker Zeitung” (Samstag): “Besonders berührt mich das Leid der Kinder.

Bedford-Strohm zu Nahost: Das Leid auf beiden Seiten ist abgrundtief

Frankfurt a.M. (epd). Der Vorsitzende des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), Heinrich Bedford-Strohm, hat für den ÖRK die Forderung nach einem sofortigen humanitären Waffenstillstand im Nahen Osten unterstrichen. Zugleich wandte er sich am Samstag auf seiner Facebook-Seite gegen einseitige Parteinahme. „Das Leid auf beiden Seiten ist abgrundtief.