Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Woelki: Gerechtigkeit ist Voraussetzung für Frieden in der Ukraine

Köln (epd). Aus Sicht des Kölner Erzbischofs Kardinal Rainer Maria Woelki muss Gerechtigkeit die Grundlage für einen Frieden zwischen der Ukraine und Russland sein. Bei einer Reise durch die Ukraine zweieinhalb Jahre nach dem russischen Überfall auf das Land sagte Woelki dem Bistumsportal „domradio.de“: „Gerechtigkeit schafft Frieden.

Forscher: Gaza-Krieg ein Nährboden für islamistische Propaganda

Düsseldorf (epd). Der Bielefelder Extremismusforscher Andreas Zick warnt vor der Gefahr einer islamistischen Radikalisierung von Jugendlichen infolge des Gaza-Kriegs. „Seit dem 7. Oktober beobachten wir, dass sich in sozialen Medien propalästinensische und islamistische Inhalte vermischen“, sagte der Sozialpsychologe der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Freitag).

UN verlangen sofortigen Waffenstillstand im Sudan

Genf (epd). Die Vereinten Nationen haben einen sofortigen Waffenstillstand für den Konflikt im Sudan gefordert. Die Gewalt müsse enden, und Kinder und Familien im Sudan bräuchten dringend Hilfe, sagten UN-Vertreter am Dienstag in Genf.

Bedford-Strohm: Luftangriffe in Gaza sind nicht mehr zu rechtfertigen

München/Frankfurt a.M. (epd). Der Vorsitzende des Weltkirchenrats, Heinrich Bedford-Strohm, hat die israelischen Luftangriffe auf den Gaza-Streifen scharf verurteilt. „Die massiven Bombardements in Gaza sind aus meiner Sicht durch nichts mehr zu rechtfertigen, auch nicht durch das Recht auf Selbstverteidigung“, sagte der frühere bayerische Landesbischof dem Evangelischen Pressedienst (epd).

Umfrage: Deutsche eher gegen militärische Unterstützung Israels

Köln (epd). Eine Mehrheit der Deutschen (68 Prozent) spricht sich in einer Umfrage gegen eine zuletzt diskutierte militärische Unterstützung für Israels Armee im Nahostkrieg aus. Diese mehrheitliche Ablehnung zieht sich durch alle Parteianhängerschaften, wie der am Donnerstagabend veröffentlichte ARD-Deutschlandtrend ergab.

Banges Hoffen auf eine Waffenruhe im Sudan

Nach mehr als einem Jahr Krieg herrscht im Sudan eine der weltweit größten Hungerkrisen. Wegen der Kämpfe kommt Hilfe vielerorts nicht an. Nun sind neue Friedensgespräche geplant, doch Fachleute sind skeptisch.

Deutscher Propst Lenz: Jerusalem ist nicht im Fokus

Jerusalem, Frankfurt a.M. (epd). Trotz der angespannten Sicherheitslage fühlt sich der Vertreter der Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) in Israel, Joachim Lenz, in Jerusalem persönlich sicher. „Ich glaube weiterhin, dass Jerusalem nicht im Fokus der Raketenangriffe ist“, sagte der Propst dem Evangelischen Pressedienst (epd). Er nannte die Situation „surreal“.